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Grundstein für digitales Vorzeige-Bürogebäude in Köln gelegt

Köln. Raumbuchung per App, keine Lichtschalter, aber mehr als 2500 Sensoren: In Köln ist der Grundstein für ein Bürogebäude mit neusten Digitaltechnologien gelegt worden. Es soll Ende 2019 fertiggestellt werden und der Start-up-Szene im Rheinland Rückenwind verschaffen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sprach am Donnerstag von einem „Zeichen des Aufbruchs“.

Grundstein für digitales Vorzeige-Bürogebäude in Köln gelegt

Die Visualisierung zeigt das Neubauprojekt „The Ship“ (Müller Architecture/Drees&Sommer). Foto: Müller Architecture/Drees&Sommer

Die Bauherren nennen das Haus selbst „das digitalste Bürogebäude Deutschlands“. Viele Funktionen sollen sich mit einer App steuern lassen, etwa die Zutrittskontrolle oder die Vermietung von Coworking-Raum. Licht und Klima werden automatisch gesteuert. Der Bau, der aus der Vogelperspektive an ein Schiff erinnert und daher „The Ship“ heißt, soll Raum für etwa 500 Arbeitsplätze bieten.

Bauherr und Initiator ist das Kölner Start-up Fond Of, das Taschen und Rucksäcke verkauft. Es will selbst einziehen, aber auch Raum für andere Gründer anbieten und weitere Start-ups anziehen. Wie viele Räume letztendlich an andere Unternehmen vermietet werden, ist allerdings noch unklar. Das Rucksack-Start-up wächst nach eigenen Angaben stark und braucht den Platz eventuell auch selbst.

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