Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

HSV-Abstieg rückt näher: Am Sonntag kann alles vorbei sein

Hamburg. Für Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher wäre es eine „Tragödie“. Und Vorstand Frank Wettstein weiß: „Die Ausgangslage hat sich nicht verbessert. Uns helfen nur Siege.“

HSV-Abstieg rückt näher: Am Sonntag kann alles vorbei sein

HSV-Vorstand Frank Wettstein. Foto: Christian Charisius

Für den Hamburger SV rückt nach dem 2:0-Sieg von Mainz 05 über den SC Freiburg der erste Abstieg aus der Fußball-Bundesliga immer näher. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, und nur noch vier Spiele sind zu absolvieren.

„Wir sind nicht blauäugig und wissen, dass sich die Ausgangslage nicht verbessert hat“, sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein in einem Interview auf der Clubhomepage: „Das ändert aber nichts daran, wie wir in die kommenden Spiele gehen werden. Uns helfen nur Siege.“

Der umstrittene Videobeweis, der zum Elfmeter und zum 1:0 der Mainzer geführt hatte, spielte bei den Hanseaten keine Rolle: „Was soll man Dinge bewerten, die man nicht beeinflussen kann“, sagte Trainer Christian Titz nach der Vormittagseinheit.

Wenn der VfL Wolfsburg am Freitag Borussia Mönchengladbach schlägt, die Hamburger am Samstag gegen Freiburg verlieren und Mainz am Sonntag in Augsburg gewinnt - dann wäre es soweit und der HSV abgestiegen. Wettstein: „Wir wären darauf vorbereitet, wollen es aber nicht heraufbeschwören. Wir haben eine Restchance, auch wenn uns die meisten schon abgeschrieben haben.“

Die Hoffnung bei den Hanseaten ruht vor allem auf der Arbeit von Titz. „Unser Trainer macht seine Sache richtig gut“, lobte Wettstein den dritten HSV-Übungsleiter in dieser Saison. „Die Fans empfinden den neu eingeschlagenen Weg mit ihm und mit vielen jungen Kräften als richtig.“ Dieser Weg solle auch künftig, unabhängig von der Ligazugehörigkeit, beschritten werden.

Die Sorge um den ersten Abstieg des Hamburger SV aus der Fußball-Bundesliga hat auch die politische Spitze der Freien und Hansestadt erreicht. „Man verbindet Hamburg mit dem Hamburger Sportverein in ganz Deutschland und Europa, und es wäre schon eine große Tragödie, wenn es zu einem negativen Ergebnis in der Saison kommt“, sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) dem Norddeutschen Rundfunk in einem Interview.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dortmund. Borussia Dortmund hat Marwin Hitz verpflichtet. Wie erwartet, wechselt der 30 Jahre alte Torhüter ablösefrei vom Ligakonkurrenten FC Augsburg zum Revierclub. Der Schweizer unterschrieb einen Vertrag bis 2021 und ist der erste Neuzugang des Bundesligisten für die kommende Saison.mehr...

Kiel. Fußball-Zweitligist Holstein Kiel will dem Erstligisten VfL Wolfsburg im Kampf um den letzten Startplatz in der Fußball-Bundesliga im Relegations-Rückspiel zumindest eine Niederlage zufügen.mehr...

Leipzig. RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick schließt einem Bericht zufolge ein erneutes Comeback als Trainer bei dem sächsischen Fußball-Bundesligisten aus. Nach Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ hat der 59-Jährige „das intern unzweideutig kommuniziert“.mehr...

Karlsruhe. Das 0:0 zwischen dem KSC und Erzgebirge Aue lässt beiden Teams für das Relegations-Rückspiel alle Chancen. Unzufrieden ist deshalb keiner der beiden Trainer. Hoffnung machen sie den Fans aber auch nicht für die zweite Partie.mehr...

Berlin. Fußball-Rekordmeister FC Bayern München soll dem Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen laut einem Medienbericht ein 60-Millionen-Euro-Angebot für Shootingstar Leon Bailey gemacht haben.mehr...

Karlsruhe. Der Karlsruher SC und der FC Erzgebirge Aue liefern sich im Relegations-Hinspiel alles andere als ein fußballerisches Spektakel. Nach dem 0:0 haben die Sachsen nun einen leichten Vorteil. Zu sicher sollten sie sich vor dem Rückspiel aber nicht sein.mehr...