Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Hakenkreuz von umstrittener Kirchenglocke entfernt

Schweringen.

Nach einem monatelangen Streit um eine Kirchenglocke aus der Nazi-Zeit haben Unbekannte Tatsachen geschaffen. Im niedersächsischen Weser-Dorf Schweringen entfernten sie ein Hakenkreuz und einen Teil der Glocken-Inschrift mit einem Winkelschleifer. Die Landeskirche prüft, wie mit der Sachbeschädigung der Glocke umzugehen ist. Ein Gutachter soll außerdem untersuchen, ob sich der Klang der Glocke verändert hat. Die Glocke war im September entdeckt und zwischenzeitlich außer Betrieb genommen worden. Im März war entschieden worden, die Glocke wieder läuten zu lassen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wolfsburg. Retter Bruno Labbadia soll beim VfL Wolfsburg auch den Neuaufbau vollziehen. Nach Informationen des „Kicker“ bleibt der 52-Jährige nach der erfolgreichen Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel Trainer beim Fußball-Bundesligisten. Das sei das Ergebnis von Gesprächen zwischen Labbadia und den Verantwortlichen beim VW-Club in der abgelaufenen Woche. Der Verein war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Labbadia hatte nach der Relegation erklärt, dass er weitermachen wolle.mehr...

Lorup. Zu den Schattenseiten des Sommerwetters vom Wochenende gehören mindestens zwei tödliche Badeunfälle. In Bayern ertrank ein 24-Jähriger, in Niedersachsen ein 50-Jähriger. Der 24-Jährige wollte mit Freunden zu einer Badeplattform in der Mitte des Sees schwimmen und ging auf halber Strecke unter. Er wurde erst nach rund einer Stunde Suche am Grund des Sees gefunden, wiederbelebt, kam in eine Klinik, starb dort aber wenig später. In Niedersachsen ertrank ein 50-Jähriger beim Schwimmen in einem Baggersee bei Lorup südöstlich von Papenburg.mehr...

Berlin. Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl hat nach dem Ende seiner Amtszeit laut einem „Spiegel“-Bericht intern zugegeben, die miserable Lage der DDR-Wirtschaft einst schöngefärbt zu haben. Sein Wahlkampfversprechen „blühender Landschaften“ im Osten sei ein „Fehler“ gewesen, vertraute Kohl demnach Beratern an. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf das Protokoll eines Gesprächs zwischen Kohl und Beratern 1999. Kohl habe demnach das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen nicht schädigen wollen.mehr...

Bodenwerder. Der Schauspieler Christoph Maria Herbst (52) erhält in diesem Jahr den Münchhausen-Preis der Stadt Bodenwerder. Herbst wurde unter anderem durch die Titelrolle in der TV-Serie „Stromberg“ bekannt. In der Begründung der Jury hieß es, Herbst zeichne sich durch seine vielfältigen markanten Rollen aus. Der Münchhausen-Preis erinnert an den als Lügenbaron bekannten Hieronymus von Münchhausen. Die mit 2556 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1997 vergeben. Frühere Preisträger waren unter anderem Dieter Hildebrandt, Rudi Carrell und zuletzt Dieter Nuhr.mehr...

Göttingen. Mehr als 100 Demonstranten aus dem linken Spektrum haben in Göttingen versucht, die Abschiebung eines aus Simbabwe stammenden Flüchtlings zu verhindern. Sie versperrten die Zufahrten zum Polizeigebäude, wo sich der 33-Jährige in Gewahrsam befand. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit Polizisten: Zwei Beamte hätten Verletzungen erlitten, berichtete eine Polizeisprecherin. Rechtsanwalt Sven Adam sagte, auch mehrere Demonstranten seien verletzt worden. Der Flüchtling wurde nach Norwegen abgeschoben, wo er zuerst um Asyl gebeten hatte.mehr...

Göttingen. Demonstranten aus dem linken Spektrum haben vor der Polizeidirektion Göttingen gegen die geplante Abschiebung eines Mannes aus Simbabwe protestiert. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, versammelten sich zeitweise rund 100 Menschen vor dem Haupteingang des Gebäudes, in das der 33-Jährige nach seiner Abholung aus einer Sammelunterkunft zeitweise gebracht worden war. Die Aktivisten selbst sprachen von 130 Demonstranten, die die Zufahrten zur Polizeidirektion blockiert hätten. Die Polizei widersprach dieser Darstellung. Die Zugänge seien frei gewesen.mehr...