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Hallenbad: Zahlen besser als erwartet

NORDKIRCHEN Knapp ein Jahr ist nach der Rettung des Nordkirchener Hallenbades vergangen. Am 1. April 2007 hatte die Aqua Park GmbH das Bad vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Nun berichtete der Geschäftsführer Norbert Averdung dem Ausschuss für Familie, Sport und Freizeit über das bisher Erreichte.

von Von Malte Woesmann

, 13.02.2008
Hallenbad: Zahlen besser als erwartet

Aqua Park-Geschäftsführer Norbert Averdung.

Dabei war Averdung durchaus zufrieden. "Die Zahlen sind besser als erwartet", so Averdung. So sei es zwar eine Menge Arbeit gewesen, das Bad zum Beispiel teilweise zu sanieren, doch der Aufwand habe sich gelohnt. Lüftungsanlage kurzfristig erneuern "Von allen Seiten bekommen wir sehr viel Zuspruch", freute sich Averdung. Jedoch wollte er nicht verschweigen, dass es auch Probleme gibt.  "Um überleben zu können, müssen wird die Kosten im Energiebereich senken!" Zwar sei das Gebäude sehr gut gedämmt, Energie gehe aber durch das große Volumen des Gebäudes verloren. Auch die Lüftungsanlage entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Hier wird aber kurzfristig Abhilfe geschaffen. Vom 10. bis 30 März wird das Bad geschlossen, um die Lüftungsanlage zu erneuern. "Schon das wird uns bei den Energiekosten helfen", betonte Averdung.

Insgesamt 280 000 Euro, davon 260 000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen, sind bisher in das Bad investiert worden. Weiteres Geld soll noch in die Sanierung gesteckt werden. Da aufgrund der Verträge der Gemeinde Nordkirchen mit der Aqua Park GmbH der Rat für größere Investitionen seine Zustimmung geben muss, warb Averdung auf diesem Weg schon einmal für neue Maßnahmen.

Neue Glasfassade

"Wir wollen noch ca. 100 000 Euro investieren", sagte er. So soll zum Beispiel die große Glasfassade erneuert werden. Zum einen aus optischen Gründen, da das Glas fast blind sei, zum anderen aus energetischen. "Es ist einfaches Glas und damit viel zu wärmedurchlässig", betonte der Geschäftsführer.

Vorbeugend einer Legionelleninfektion entgegen wirken will die GmbH mit einer chemischen Desinfektion der Wasserverteilung. "Diese ist teilweise in einem desolaten Zustand mit vielen Endrohren. Das wollen wir auf diesem Wege gleich mit beheben." Averdung betonte, dass dies reine Prophylaxe sei, damit sich Legionellen gar nicht erst bilden können.

Die Arbeiten, so versprach er, sollen von Firmen aus der Region übernommen werden. Nicht nur das freute die Ausschussmitglieder und sie dankten den Ausführungen mit viel Applaus.

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