Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

1:0 für Public Viewing im Galen-Park

HALTERN Riesig war die Stimmung im Graf-von-Galen-Park nach der 49. Minute, in der Ballack gegen Österreich das Siegtor für Deutschland erzielte und damit den Einzug ins Viertelfinale sicherte.

von Von Elke Rüdiger

, 16.06.2008
1:0 für Public Viewing im Galen-Park

Verhalten der erste Torjubel. Vier Minuten nach Wiederanpfiff der Partie Deutschland –Österreich hatten viele nach den ersten verpatzten Chancen nicht mit so einem furiosen Auftakt gerechnet, wollten sich „noch eben ’ne Wurst und ’n Bier“ holen. Verunsichert blickten sie zurück in Richtung Leinwand: „Nee, ne!“ – „Doch!“ – „Hat Ballack tatsächlich?“ – „Ja. Ja. Ja!“ – „Toooooooor!“ Gellender Jubelschrei Die Spannung der Fußball-Fans im Graf-von-Galen-Park löste sich in einem gellenden Jubelschrei auf. Zum ersten Mal während der Europameisterschaft war die Großleinwand in der Innenstadt Halterns aufgebaut, und die Fußball-Fans kamen in Scharen. Die Übertragungsfläche war rappelvoll, sie reichte bei weitem nicht für alle Interessierten aus. Viele drängelten sich hinter den Absperrungen, um das Geschehen auf der überdimensionalen Leinwand zu verfolgen. Alles lief sehr gesittet ab, von den Ordnungskräften gab es bis Mitternacht keine Klagen. „Wie eine große Familie“, beschrieben die Fußball-Fans selbst die Stimmung. „Wir wollen hier zusammen feiern. Am liebsten den Einzug ins Viertelfinale. Wenn möglich mit einem verdienten Sieg unseres Teams“, erklärte eine Gruppe junger Männer in der Halbzeit. „Eigentlich ist heute unser Kegelabend, aber wir müssen doch unseren Leuten die Daumen drücken.“ Und das hat sich gelohnt. Gemüter besänftigt Ein Unentschieden hätte fürs Weiterkommen gereicht, der 1:0-Erfolg besänftigte dann auch die Gemüter derer, die nach der Niederlage gegen Kroatien nicht mit (berechtigte) Kritik gespart hatten. Entsprechender Jubel nach dem Abpfiff. Partystimmung! Viele ließen den schönen Abend noch bei fetziger Musik im Park ausklingen, andere verabschiedeten sich mit Hupkonzert, und wieder andere machten sich auf den Weg in die Innenstadt, um dort weiter zu feiern 

Lesen Sie jetzt