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Bäder machen Verluste

HALTERN Bäder und Seestadthalle sind für die Stadtwerke weiterhin ein Minusgeschäft. Nach dem Kassensturz bleibt aber ein Jahresgewinn von 484.227 Euro.

von Von Elisabeth Schrief

, 26.06.2008
Bäder machen Verluste

Die Bäder sind den Halternern lieb und teuer.

Dieses Geld fließt in den städtischen Haushalt. Nur noch nicht so bald, da der Jahresabschluss 2007 weder vom Betriebsausschuss noch vom Aufsichtsrat genehmigt wurde. Aus dienstlichen Gründen waren Heinz-Bernhard Rogge zum Zeitpunkt der Sitzungen verhindert, Stadtwerke-Leiter Bodo John erkrankt. Deshalb wurde ein Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wibera, der detaillierte Erläuterungen zum Prüfbericht geben wollte, wieder ausgeladen. Das Beteiligungsergebnis der Stadtwerke, in dem das Bäder-Defizit bereits eingerechnet ist, wird an den Eigenbetrieb Seestadthalle zwecks Kostenabdeckung überführt. Was dann übrig bleibt, fließt in den Stadtsäckel. Die Bäder schlugen 2007 mit einem Defizit von rund 1,9 Millionen Euro zu Buche, die Seestadthalle schloss mit einem Minus von rund 220 000 Euro.

Halle lässt sich schwer vermarkten

Aufgrund der eingeschränkten Multifunktionalität der vorhandenen Einrichtung und der hohen Nebenkosten lässt sich die Seestadthalle schwer vermarkten. Grenzen sind auch aufgrund der sportlichen Nutzung montags bis freitags gesetzt, so bleiben nur 83 Tage freie Kapazität. Die Auslastung ist nach Auskunft von Heinz van Buer (kommissarischer Betriebsleiter) dennoch zufriedenstellend. Die Stadtwerke konnten im vergangenen Jahr die Halle an 75 Tagen inklusive Auf- und Abbau vermieten, insgesamt fanden 30 private und gewerbliche Veranstaltungen statt. Außerdem führten die Stadtwerke viermal den Markt „Rund ums Kind“ durch und luden einmal zu einem Kindermusical ein. Wann über den Jahresabschluss abgestimmt werden kann, steht noch nicht fest.

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