Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bewährungsstrafen für versuchten Kupferdiebstahl

HALTERN/MARL Die drei Angeklagten zeigten sich geständig der Tat, die sie gemeinschaftlich vor gut einem Jahr in Haltern begangen hatten. Beim Amtsgericht Marl fielen die Urteile für den versuchten Kupfer-Diebstahl in der Schachtanlage Auguste Victoria 1/2.

13.06.2008

Zu neun Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von jeweils 600 Euro wurden zwei Brüder (50 und 52 Jahre) aus Dortmund und Lünen verurteilt. Ihr 48-jähriger Komplize, ebenfalls aus Lünen, bekam sechs Monate auf Bewährung und muss 100 Arbeitsstunden leisten.

15 Meter langes Kabel

Im Mai 2007 brachen die Angeklagten in die Schachtanlage ein, schnitten mit einem Bolzenschneider ein rund 15 Meter langes Kupferkabel ab, um dieses weiter zu verkaufen. Bei ihrer Flucht sollen sie auf einen 34-jährigen Aufseher gestoßen sein und versucht haben, ihn mit dem Bolzenschneider zu schlagen.

Gelsenkirchener Zeuge

Der Gelsenkirchener Zeuge gab bei der Verhandlung an, sich an nichts erinnern zu können. Seine damalige Polizeiaussage und die gestrigen Aussagen der Angeklagten führten zu Unklarheiten, die nicht geklärt werden konnten. Der Anklagepunkt der versuchten Körperverletzung wurde daher vom Richter fallen gelassen. Die verurteilten Brüder sind mehrfach vorbestraft und verbüßten bereits mehrere Haftstrafen, der Richter begründete so das höhere Strafmaß im Vergleich zu ihrem Komplizen, der sich bis dahin noch nicht strafbar gemacht hatte.

Lesen Sie jetzt