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Den Feuerwachturm am Kiebitzberg gibt es nicht mehr

Abriss

Mit einem lauten Freudenschrei machten sich die Arbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sowie der Dortmunder Firma Stricker Luft, als der Feuerwachturm Kiebitzberg am Dienstagmittag wie geplant zu Boden ging.

HALTERN

von Von Stephen Kraut

, 29.03.2011

Ebenso laut war der Aufprall des rund 30 Jahre alten Holzturms. Mit einem Stahlseil war er in die Richtung gezogen worden, in die sein Fallen am wenigsten Schaden anrichtet.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Aktion war Oliver Goldhahn, Projektleiter der Firma Stricker, die mit dem Abbau des Turmes beauftragt worden war. „Es lief alles reibungslos“, sagte er Minuten nachdem der Feuerwachturm auf dem Boden aufgeschlagen war. Trotzdem war es ein besonderes Ereignis für das Team. „Das ist der erste Turm, den ich fälle“, verkündete ein Arbeiter nicht ohne Stolz.Auch der Bau- und Projektleiter des RVR, Andreas Wellpoth, war mit der Arbeit sehr zufrieden. „Die Firma hat bisher professionelle Arbeit geleistet und ich bin sicher, das wird sie auch weiterhin tun.“ Denn nun laufen die Aufräumarbeiten. Das alte Holz wird in den nächsten Tagen abtransportiert. „Ich schätze, das dauert bis zum Ende dieser Woche oder bis zum Anfang der nächsten“, glaubt Wellpoth.

Die Brandüberwachung übernimmt jetzt der Stahlturm am Rennberg mit. „Dafür werden wir dort verstärkt Ranger einsetzen“, versprach der Projektleiter. Pläne für die frei gewordene Fläche gebe es bislang nicht. „Das Betonfundament wird erhalten bleiben. An die Stelle, an die der Turm gefallen ist, werden wir einige Setzlinge pflanzen“, so Wellpoth. „Ansonsten werden wir dort erstmal nichts verändern.“  

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