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Ein Ort surft weiterhin mit Gegenwind

Telekom sieht keine Möglichkeit für DSL

25.05.2007

Hullern Eine unendliche Geschichte setzt sich fort. Der Ortsteil Hullern ist vom DSL-Anschluss weitgehend abgekoppelt (wir berichteten mehrfach). Ein Ärgernis für Bürger und Viel-Surfer, die auf den Luxus des High-Speed Internet-Zugangs nicht verzichten wollen. Auf Nachfrage von Bürgermeister Bodo Klimpel bei der Telekom antwortete das Unternehmen im September 2005 schriftlich und nannte vorwiegend technische Gründe für das Fehlen des DSL-Anschlusses in Hullern. Gleichzeitig erwähnte die Telekom, dass diese Schwierigkeiten durch die Anwendung innovativer Technologien überwunden werden könnten. «Was wird denn nun aus unserer DSL-Versorgung?», wollte Bürgermeister Klimpel Anfang Mai erneut wissen und bat die Telekom um genaue Angabe der vorgeblich technischen Gründe. Auf Nachfrage der Halterner Zeitung bemühte sich Telekom-Pressesprecher Udo Wendland um Auskünfte. Mehrere Tage nach unserer Anfrage erreichte uns dann das altbekannte ernüchternde Ergebnis: Hullern bleibt Hullern - doch voraussichtlich weiterhin ohne DSL. «Der Abstand zwischen Verstärkerstelle und Hullern beträgt acht Kilometer», erklärt Udo Wendland, «eine vernünftige DSL-Verbindung ist jedoch nur bis zu einem maximalen Abstand von vier Kilometern möglich.» Abhilfe könne lediglich die Errichtung einer mobilen Verstärkerstelle, in der Fachsprache «Outdoor-DSLan» genannt, schaffen. «Doch dafür müsste die Telekom auf Glasfaserkabel zurückgreifen. In Hullern sind Kupferkabel im Gebrauch - ein Austausch der Kabel würde gut 800 000 Euro kosten», so Wendland. Für Geschäftsleute, die dringend auf DSL angewiesen sind und besonders große Datenmengen versenden müssen, bietet DSL per Satellit (bei der Telekom über Astra), eine denkbare Alternative. «Damit sind jedoch hohe monatliche Kosten verbunden, die sich nur für Firmen rentieren», betont Udo Wendland. Julia Neumann

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