Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Herrlicher Ausblick auf die Haard

Neuer Feuerwachturm

HALTERN Der neue Feuerwachturm am „Rennberg“ in der Haard ist betriebsbereit. Als Ersatz für den baufälligen, abgerissenen Holzturm hat der Regionalverband Ruhr (RVR) einen typgleichen Neubau aus Stahl errichtet.

31.03.2010
Herrlicher Ausblick auf die Haard

Einen Panoramablick bietet der neue Feuerwachturm.

Die 35 Meter hohe Dreieckskonstruktion bietet Besuchern nicht nur einen herrlichen Ausblick auf das rund 5.500 Hektar große Waldgebiet am Nordrand der Metropole Ruhr. Sie sorgt vor allem für Sicherheit. Mit den Feuerwachtürmen am „Kiebitzberg“ in Marl und am „Farnberg“ in Oer-Erkenschwick bildet das Bauwerk ein geschlossenes System der Brandüberwachung in der Haard. Waldbrände können schneller erkannt und geortet werden.

Umweltdezernentin Susanne Gobrecht vom Kreis Recklinghausen, Bürgermeister Bodo Klimpel und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow haben heute (31. März) den neuen Arbeitsplatz von Feuerwächter Jörg Lukaszczyk eingeweiht.Weiter Überblick

Auf der obersten, überdachten Plattform befindet sich die Kanzel für den Feuerwächter. Von dort aus hat er einen weiten Überblick über die Forstgebiete, selbst Waldnischen und Täler sind gut einsehbar. Die Kanzel ist mit Telefon und Strom ausgestattet. Der Stahlturm lädt aber auch Erholungssuchende das ganze Jahr über ein, die Haard aus der Vogelperspektive zu betrachten. Auf dem Weg zur sechsten Ebene in etwa 32 Metern ermöglichen Aussichtspodeste immer wieder Einblicke in das Naherholungsgebiet. Einzig die Kanzel für den Feuerwächter bleibt Besuchern verschlossen.

Die Kosten für den neuen Feuerwachturm belaufen sich auf 350.000 Euro, die der RVR komplett aus eigenen Mitteln finanziert.

Der RVR unterhält fünf Feuerwachtürme im nördlichen Ruhrgebiet. Die intensive Naherholung in den Wäldern der Metropole Ruhr birgt vor allem bei trockener Witterung die Gefahr, Waldbrände auszulösen. Um die wertvollen Grünflächen und ihre Lebewesen vor größeren Verlusten durch Waldbrände zu schützen, verfügt der RVR über ein eigenes Feuerwachsystem. Nach Wetterlage besetzt Von April bis September – je nach Wetterlage – sind die Türme mit Beobachtern besetzt, die während des Bereitschaftsdienstes schnell und frühzeitig über Funk und Telefon die Feuerwehr alarmieren und zum Einsatzort lenken können.

Neben den drei Brandwachen in der Haard steht ein weiterer Feuerwachturm in der Hohen Mark am „Galgenberg“ in Dorsten. Im letzen Jahr hat der RVR zudem eine Feuerwachkabine auf der Halde Haniel in Bottrop errichtet, um die Kirchheller Heide zu sichern.

Lesen Sie jetzt