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Im Dunkeln ist gut Munkeln

Mutige Kumpel erfahren auf dem Ketteler Hof die Welt des Bergwerks

20.05.2007

«Ich habe noch nicht alles erklettert», lacht er und verschwindet hurtig im Stolleneingang. Das Bergwerk-Labyrinth im Ketteler Hof ist seit kurzer Zeit fertig gestellt und sorgt ständig für überraschende Ausrufe beim Publikum. «Kann ich da auch rein?», fragt ein Vater. Sicher! Alle Brücken, Rutschen und Wege - insgesamt 160 Meter pures Vergnügen - sind auch für Erwachsene ausgelegt. Zwar gibt es recht enge Stollenverbindungen durch Tunnel, aber mit ein wenig Mut schaffen das auch Große. «Das ist fantastisch», strahlt Gabi Hörster-Blaseck, als sie aus dem Dunkeln wieder ans Tageslicht kommt. «Ich bin zwar nachtblind, habe mir zweimal den Kopf gestoßen, und da hinten gibt es einen Stau - aber das Labyrinth ist einzigartig», schwärmt die 46jährige Dortmunderin begeistert. Mit sechs Kindern verbringt sie einen Kindergeburtstag im Ketteler Hof. «Abenteuer pur», meint sie. «Unter der Wellenrutsche war toter Raum, Pflanzen sind dort auch nicht gewachsen», erklärt Sylvia Schulze Robert. Im November entstanden erste Pläne, Zeichnungen und eine Computeranimation. Zur Saisoneröffnung im März sollte das Labyrinth eigentlich fertig sein. «Anpassungen vor Ort, insbesondere das Einbeziehen der Rutschenverstrebungen machten Änderungen nötig». Sechs Wochen lang waren Monteure vor Ort, setzten das Bergwerkkonzept auf drei Ebenen um. Der höchste Punkt liegt bei 10 m. Und eines ist gewiss: jeder Winkel der stockdunklen Gänge muss erkundet werden, damit große und kleine Kumpel die ganze Schachtanlage erklimmen können. Da passiert es schon mal, dass ein von der Decke hängender Gummistiefel den Kopf berührt - in der Waschkaue nämlich. Oder dass man nur noch in gebückter Haltung vorwärts kommt, bis man sich beim Taschenlampenspiel wieder aufrichten kann. Die Wände sind echten Stollen nachempfunden. Eine Klangbox erzählt die Geschichte des Bergwerks in der hiesigen Region. Einzig die Steinkohle fehlt - gut für die Eltern, deren Kinder sauber den Stollen verlassen. Glück auf! Ellen Adam

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