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Nicht mal Geld für den Abriss

Altes Marler Hallenbad

MARL Das ehemalige städtische Hallenbad steht seit Jahren leer, sieht mit jedem Tag einer Bauruine ähnlicher. Wie es damit weitergehen soll, weiß niemand. Und ein paar Meter weiter droht die nächste Beton-Schmuddelecke.

von Von Robert Klose

, 10.12.2009
Nicht mal Geld für den Abriss

Das alte städtische Hallenbad steht seit Jahren leer. Die öffentliche Hand nicht das Geld, die Bauruine abzureißen.

Was aus dem Hallenbad werden soll, fragte die CDU-Fraktion im Bauausschuss. Endgültige Antworten gibt es nicht, auch nicht von der Stadtverwaltung. Jörg Friedrich (buergerunion) erinnerte daran: Die Stadt habe nicht einmal genug Geld, um das Vorzeigestück von gestern abzureißen: Marl müsse warten, bis jemand komme, der dort investieren und das alte Bad entfernen wolle. Zumindest ein bisschen hoffnungsvoller sieht die Zukunft der ehemaligen Hauptschule an der Kampstraße, noch genutzt vom Böckler-Berufskolleg, aus. Der Kreis will sie als Nebengebäude seiner Schule auf- und an die Stadt zurückgeben. Die vor Jahren geschlossen Verträge geben ihm die Möglichkeit dazu. Und was dann, fragte CDU-Ratsherr Andreas Kolk. Die Erfahrung zeige doch, dass bei leer stehenden Gebäuden Vandalismus drohe.

Zumindest hier konnte der Bau-Beigeordnete Wolfgang Seckler eine kurzfristige Lösung präsentieren. Nach seinen Worten wird der Kindergarten St. Bonifatius das Schulgebäude ein Jahr lang nutzen. Was danach kommen soll – auf diese Frage gibt es jetzt noch keine Antworten.

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