Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Oberverwaltungsgericht gibt Landwirt Recht

HALTERN Landwirt Georg Dammann darf sein Windrad in Bergbossendorf bauen. Das Oberverwaltungsgericht Münster wies gestern die Stadt Haltern an, den bisher verweigerten Vorbescheid zu erteilen.

von Von Thomas Liedtke

, 28.02.2008
Oberverwaltungsgericht gibt Landwirt Recht

Die Stadt hatte ihre Ablehnung damit begründet, dass Dammanns Windrad in Bergbossendorf außerhalb der beiden Windvorrangzonen liegt, die 2002 ausgewiesen worden waren. Dem widersprach das Gericht gestern ausdrücklich. „Windenergie findet an Stellen statt, wo die Kommunen sie nicht wollen“, stellte Vorsitzender Richter Ulrich Maidowski fest. Durch die Ausweisung von Vorrangzonen könnten die Städte steuernd eingreifen, aber diese Prozess müsse fair und rational ablaufen. Voraussetzungen, die das Gericht bei der Stadt Haltern nicht erfüllt sieht. Auf dem Plan des Gutachters „Uventus“ gebe es große weiße Flecken, die überhaupt nicht untersucht wurden, kritisierte das Gericht. „Wir haben uns auf Flächen konzentriert, wo die Windkraftnutzung sinnvoll ist“, wandte Baudezernent Wolfgang Kiski ein. Herausgekommen seien zwei Vorrangflächen, die ausreichend groß für mehrere Anlagen seien.

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden