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Raupenbefall jetzt auch in Haltern

HALTERN Auf ihrer Wanderung ostwärts haben Raupen des Eichenprozessionsspinners von Dorsten kommend jetzt auch das Halterner Stadtgebiet erreicht.

16.06.2008

Auf einem Gehöft in der Lippramsdorfer Bauerschaft Tannenberg wurden erstmals an einem Baum diese Schädlinge entdeckt und identifiziert. Mitarbeiter des Ordnungsamtes sicherten die Befallstelle provisorisch ab, um unerwünschten Kontakten zu den Raupen vorzubeugen. Bei der Berührung mit den Schädlingen können nämlich bei Menschen allergische Reaktionen auftreten, wie zum Beispiel Schwellungen, Juckreiz, Schwindelgefühl, Fieber, Bindehautentzündungen oder Reizungen der Atemwege bis hin zur Bronchitis.

Eingenebelt

Es wurde deshalb inzwischen Präventivmaßnahmen durch einen Schädlingsbekämpfer veranlasst, der Bäume und Sträucher durch ein spezielles Insektizid behandeln und praktisch einnebeln wird. Das verwendete Spritzmittel ist – sachgemäß angewendet – für Menschen nicht schädlich.

Besorgte Bürger, die sich über die - für die Seestadt Haltern – neuen Eichenprozessionsspinner und deren präventive Bekämpfung informieren möchten, können mit dem Ordnungsamt Kontakt aufnehmen. Ansprechpartner dort ist Holger Korf  (Tel. 933 179). Beim Ordnungsamt hält man auch Anschriften von Spezialfirmen bereit, die Erfahrungen mit der Bekämpfung der Raupen haben. Grundstückseigentümer sollten wissen, dass ihnen die Pflicht zur Bekämpfung der Schädlinge obliegt und sie auch die entstehenden Kosten zu tragen haben.

Beim Ordnungsamt ist man aber zuversichtlich, dass sich das Problem schon in etwa zwei Wochen für etwa ein Jahr erledigen wird. Dan werden sich die Raupen verpuppen.

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