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Rücksicht, Spontaneität und Humor trotz Regenmassen

61 Einsätze und viel Nachbarschaftshilfe bei Unwetter in Haltern

Bei dem Unwetter am Freitag in Haltern sind zum Glück keine Menschen zu Schaden gekommen. Es blieb bei voll gelaufenen Kellern. 61 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr. Auch die Polizei rief die Helfer auf die Wache.

HALTERN

, 03.06.2018
Rücksicht, Spontaneität und Humor trotz Regenmassen

Im Modehaus Heckmann packten alle mit an und schleppten Wassereimer. Die Stimmung war trotzdem gut. © Foto: privat

Nach dem Unwetter mit heftigen Regenfällen am Freitagabend haben die Halterner Feuerwehr und die Kreispolizei Recklinghausen am Sonntag Bilanz gezogen.

Zu 61 Unwetter-Einsätzen hatte die Feuerwehr bis in die späten Abendstunden ausrücken müssen. Genau genommen sogar bis Sonntagmorgen. Denn zu dem Zeitpunkt bemerkten Beamte erst den vollgelaufenen Keller in der Halterner Wache. Und so rückten die Helfer im Rahmen des Freitags-Unwetters ein letztes Mal aus, um ein Gebäude trockenzulegen.

Auch im Sixtus-Hospital und im Aquarell waren die Feuerwehrleute. Im Freizeitbad stand ein Technikraum unter Wasser. Aufgrund der dadurch hervorgerufenen Schäden blieb das Aquarell am Samstag geschlossen.

Keine Personenschäden

Wie der Sprecher weiter mitteilte, hatte es glücklicherweise keine Personenschäden gegeben. Das bestätigt auch die Recklinghäuser Kreispolizei. „Im gesamten Beritt gab es zwei unwetterbedingte Einsätze“, sagte ein Sprecher. Einmal war ein Baum umgestürzt, einmal ein Ast abgebrochen.

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Unwetter in Haltern

01.06.2018
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Gullydeckel liefen über.© Foto:Ingrid Wielens
Die Unterführung "Der See schlägt Wellen" stand unter Wasser.© @bastian_mro (Instagram)
An der Stettiner Straße liefen Keller voll.© Foto:Ingrid Wielens
Alle verfügbaren Kräfte wurden eingezogen.© Foto:Ingrid Wielens
So sah es an der Bahnhofsstraße aus.© Elisabeth Schrief
Auch am Sixtus-Hospital war die Feuerwehr im Einsatz.© Elisabeth Schrief
Im Wienäckern waren gleich mehrere Wohnhäuser betroffen. © Foto:Ingrid Wielens
Rund 65 Einsatzstellen wurden der Feuerwehr gemeldet.© Foto:Ingrid Wielens

Insgesamt dürfte es allerdings am Freitag weit mehr vollgelaufene Keller gegeben haben. Weil sich Nachbarn aber vielerorts gegenseitig halfen, war der Einsatz der Wehr oftmals nicht nötig. Die Mitarbeiter des Modehauses Heckmann bewiesen noch Humor, als der Keller „mal wieder“ volllief, wie das Modehaus auf Facebook postete. „Gott sei Dank hat unser Team tatkräftig mit angefasst und sowohl die Ware wie auch den Freitagabend gerettet...“, heißt es weiter.

Spontanität bewies auch das Backhaus Wehren. Bürger, die bei dem plötzlich einsetzenden und lange anhaltenden Starkregen eine Unterstellmöglichkeit suchten, wurden kostenlos mit Gebäck versorgt.

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