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Zweite Chance für Mathe-Schüler

HALTERN Auch am Joseph-König-Gymnasium stöhnten Abiturienten über „zu schwere Mathe-Klausuren“ im Leistungskurs (LK). Allerdings, so Schulleiter Johannes Hermsen, liege ihm keine Beschwerde vor

von Von Elke Rüdiger

, 09.06.2008

Hermsen:  „Von 23 Mathe-Abiturienten mussten sechs in eine so genannte Abweichungsprüfung“ (mehr als vier Punkte Unterschied zur Vornote). Alle Schüler, die beim Zentralabitur die als zu schwierig kritisierten Aufgaben „Oktaeder“ oder „Basketball“ zu bearbeiten hatten, können die Prüfungsklausur neu schreiben.

Unbürokratische Lösung

Schulministerin Barbara Sommer entschied sich gestern für diese „unbürokratische Lösung“. In Haltern können sich betroffene Schüler bis Freitag, 13. Juni, 12 Uhr in der Schule melden, um am 17. Juni an der zweiten Klausur teilzunehmen. Dann verfallen die in der ersten Prüfung erbrachten Leistungen. Im Falle einer abweichenden Note in der neu geschriebenen Klausur wird die Endnote neu berechnet und ein neues Abiturzeugnis ausgestellt. Ergebnisse der mündlichen Prüfungen (am gestrigen Montag) haben Bestand. Sofern sie sich durch die Ergebnisse der zweiten Klausur im Nachhinein als nicht notwendig erweisen, kann der Schüler entscheiden, ob die erbrachten Leistungen bei der Berechnung der Abschlussnote entfallen oder – wenn sie für ihn günstig sind – im Sinne einer freiwilligen mündlichen Prüfung in die Gesamtnote im Abitur einbezogen werden.

Informiert

Das Gymnasium hat die LK-Schüler gestern Nachmittag über die „zweite Chance“ informiert. Johannes Hermsen kritisiert das Vorgehen des Ministeriums: „Wenn schon beim zweiten Zentralabitur solche Maßnahmen nötig sind, müssen wir künftig immer mit Nachschreibterminen rechnen?“

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