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Applaus fürs Kreisorchester

Heek Jung, virtuos und klangstark - so hat sich das Auswahlorchester des Kreisverbandes Borken des Volksmusikerbundes NRW (kurz: Kreisorchester) mit einem ersten Konzert im Konzertsaal der Landesmusikakademie in Nienborg der Öffentlichkeit vorgestellt.

17.06.2008

Applaus fürs Kreisorchester

<p>65 Musiker zählt das Kreisorchester, darunter auch eine starke Bläsergruppe. Unter Leitung von Andre Baumeister spielten sie sich in der Landesmusikakademie in die Herzen des Publikums. Lüttich-Gür</p>

Das Interesse des Publikums war genauso überwältigend wie die Begeisterung über die Leistung des symphonischen Blasorchesters. 65 Musiker im Alter von 14 bis 45 Jahren boten unter der Leitung von Andre Baumeister nicht nur ein buntes musikalisches Programm, sondern ebenso eine äußerst qualitätsvolle Interpretation. "Nur vier ganztägige Proben in Südlohn, Gescher, Alstätte und zuletzt in Nienborg haben wir gebraucht. Ich bin sehr zufrieden über die konzentrierte Arbeit während der Proben und während des Konzerts sowie über die positive Atmosphäre heute", gestand ein erleichterter Baumeister im Gespräch nach dem Konzert.

Gegründet wurde das Orchester am 1. November 2007 in Südlohn. Baumeister, der das Jugendorchester Heiden und den Musikverein Wessum leitet, hat die Musiker von Anfang an begleitet.

Heiner Buss, Bürgermeister von Heiden, äußerte sich während des Konzerts genauso erfreut über die Gründung und über die Leistung des Kreisorchesters. Er hob die Jugendarbeit der rund 50 Musikzüge des Kreises hervor, die Mitglied im Volksmusikerbund sind und aus deren Reihen die Musiker des neuen Orchesters stammen. "Töne sagen mehr als Worte", schloss der Saxophonist Buss seine Rede.

Frank Schräder, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes, moderierte das Konzert. Seine Hintergrundinformationen zu den Komponisten warfen auch Schlaglichter auf das Erstarken der symphonischen Blasmusik in der Geschichte der Musik.

Nicht ohne Zugaben

Auftakt war der Königsmarsch von Richard Strauss, gefolgt von einer First Suite in Es von Gustav Holst, einem der "Urväter der sinfonischen Blasmusik", so Schräder. Die Armenischen Tänze von Alfred Reed zeigten die zarten Seiten des Orchesters. Anton Bruckners "Locus iste" erwies sich als ein schlichtes Stück, dass die Klangvielfalt des Orchesters umso drängender offenbarte. Um Zugaben kam auch dieses Orchester nicht herum. emk

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