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Attraktionen des Dinkellands erradelt

13.06.2008

Heek Zu einer Wochenend-Fietsentour in das Künstlerdorf Ootmarsum war die Kolpingsfamilie Heek unterwegs. Durch das Rüenberger/Gildehauser Venn erreichten die Radler das aus dem 15. Jahrhundert stammende älteste Bauernhaus in Niedersachsen, das heute von Paul Grunwald bewohnt wird. Er erzählte sehr anschaulich, wie in diesem Haus früher Mensch und Tier miteinander lebten. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer plattdeutschen Gesangseinlage des Gastgebers machten sich alle wieder auf den Weg.

Durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit bizarr geformten Waldkiefern, Wacholdersträuchern und kleinen Heideflächen erreichten sie das Naturschutzgebiet LutterZand, durch das die Dinkel fließt. Nach einer kurzen Rast führte der Weg weiter zum im Jahr 1415 erbauten Schloss Singraven. In unmittelbarer Nähe befindet sich die zum Schloss gehörende Wassermühle, die seit 1659 zu den größten und besten Wassermühlen in der Region Twente gehört. Diese doppelte Wassermühle wurde bereits im 17. Jahrhundert von Meindert Hobbema gemalt. Das berühmte Bild dieser Mühle ist im Louvre in Paris zu sehen.

Ootmarsum, das im Jahr 126 gegründete Städtchen, beherbergt heute 4500 Einwohner und ist vor allem bekannt als "Kunststadt im Osten". Kunstmaler Ton Schulten hat dort sein eigenes Museum. Während eines Stadtbummels durch schmale mit Feldkieseln bepflasterte Gassen ging es über pittoreske Plätze und vorbei an vielen historischen Gebäuden; das gemütliche Zentrum mit den vielen Terrassen bot eine gute Gelegenheit, sich zu erholen und die gesammelten Eindrücke wirken zu lassen.

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