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Zugemüllt und beleidigt

Heek/LEGDEN Freigesprochen hat das Amtsgericht einen 24-jährigen PKW-Fahrer, dem zur Last gelegt wurde, andere Verkehrsteilnehmer auf der A 31 an der Abfahrt Heek durch aus dem Fenster geworfenen Müll in Gefahr gebracht und beleidigt zu haben.

05.06.2008

Dem Mann konnte nicht mit letzter Sicherheit nachgewiesen werden, dass er der Fahrer des PKW war, aus dessen Fenster Papiertaschentücher und Zigarettenkippen geworfen wurden, die an die Windschutzscheibe des folgenden 39-jährigen Fahrers flogen. Der hatte in den frühen Morgenstunden des 14. Novembers vergangenen Jahres einen gehörigen Schrecken bekommen und die Lichthupe betätigt. Darauf hin soll der 24-Jährige, der aus Gladbeck kam und in Richtung Rheine fuhr, sein Fahrzeug angehalten haben und zum nachfolgenden Auto gelaufen sein. Dessen Fahrer hielt ebenfalls und musste durch das geöffnete Fenster grobe Beschimpfungen von dem 24-Jährigen hinnehmen. Danach begab sich der 24-Jährige wieder zu seinem Auto und fuhr weiter. Weitere nachfolgende LKW bremsten rechtzeitig, so dass ein Auffahrunfall vermieden werden konnte.

In der Hauptverhandlung stritt der Angeklagte die Vorwürfe ab. Er sei an diesem Morgen nicht unterwegs gewesen, sondern habe im Bett gelegen, äußerte er. Wem er sein Auto ausgeliehen und wer damit zu dem Zeitpunkt unterwegs gewesen sei, könne und wolle er nicht aussagen. Der 39-Jährige, der als Zeuge gehört wurde, konnte den Angeklagten, dessen Autokennzeichen er notiert hatte, nicht mit 100-prozentiger Sicherheit als den Fahrer identifizieren, der ihn auf der Autobahn in die gefährliche Situation gebracht hatte. ek

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