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Heidel sieht kein Attraktivitäts-Problem in der Liga

Gelsenkirchen. Manager Christian Heidel vom FC Schalke 04 sieht trotz einiger Warnzeichen kein grundsätzliches Attraktivitätsproblem in der Fußball-Bundesliga. „Wenn wir auf Schalke in der Arena auch nur das Licht anmachen, ist die Bude voll“, sagte Heidel in einem Interview mit dem „Sportbuzzer“: „Und selbst wenn Bayern München in den kommenden 20 Jahren stets Meister werden sollte, gibt es immer noch genug interessante Entscheidungen in einer Saison. Ich glaube, dass die Begeisterung für den Fußball ungebrochen ist.“

Heidel sieht kein Attraktivitäts-Problem in der Liga

Schalke-Manager Christian Heidel. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Allerdings mahnte Heidel auch. „Trotzdem aber müssen wir alle darauf achten, dass der Fußball und nicht das Drumherum immer im Mittelpunkt steht. Ganz besonders hier auf Schalke“, sagte er: „Es stimmt, dass die Bundesliga in den vergangenen zehn Jahren in der absoluten Spitze - mit Ausnahme der beiden Meisterschaften des BVB - keine besondere Dramatik mehr aufzuweisen hatte. Damit müssen wir uns zwar nicht abfinden. Aber wir müssen so realistisch sein, dass es sehr schwierig werden wird, daran kurzfristig etwas ändern zu können.“

Deshalb ruft der Manager des Vizemeisters für die kommende Saison auch nicht zum Angriff auf Serienmeister FC Bayern München aus. „Selbstverständlich wollen wir in der kommenden Saison eine weitere Entwicklungsstufe nehmen“, erklärte Heidel: „Das bedeutet aber nicht, dass nach Platz zwei zwingend Platz eins kommen muss.“ Niemand müsse „Angst haben, dass wir die Bodenhaftung verlieren und glauben, in der kommenden Saison um die Meisterschaft mitspielen zu können.“

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