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Der Abschied eines Schützenkönigs

HERBERN „Es lohnt sich auf jeden Fall in Herbern einmal Schützenkönig zu werden“, sagte Berthold Angelkort vor gar nicht allzu langer Zeit. Nun neigt sich diese schöne Regentschaft mit seiner Frau Monika dem Ende entgegen. So ist das im Leben – die Zeit bleibt nicht stehen.

von Daniel Rustemeyer

, 13.06.2008
Der Abschied eines Schützenkönigs

 Doch das selbst ernannte „Steckenpferd“ des Dorfes steht schon wieder vor der Tür. Die Häuser in den Straßen, behangen mit Fahnen; und auch der Festplatz leuchtet bereits in schmucken Farben. Schützenfestzeit.

"Da geht die Post ab."

Mittendrin: Der amtierende König samt Königin. Dann wird wieder die heilige Messe besucht, dem großen Zapfenstreich gelauscht und auch das Tanzbein wird wohl auf dem Königsball geschwungen werden. Wie sagte der König einst so schön: „Dann geht die Post ab!“. Die Dorfgemeinschaft wird „groß geschrieben“, das Schützenfest sei Tradition. Worte, die Berthold Angelkort nicht nur verinnerlicht, sondern auch lebt.

Als dem Schädlingsbekämpfer vor einem Jahr auch ein Vogel zum Opfer fiel, war er so glücklich und seine Frau mächtig stolz auf ihren „Berti“. Das kommende Fest wird er nun auskosten. Alle Erlebnisse nochmal aufleben lassen. Dann nämlich, wird ein neuer Regent gesucht.

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