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Mit Laptop in den Unterricht

ASCHEBERG Neue Medien bestimmen immer stärker unseren Alltag. Auch an der beheimateten Realschule. Aus diesem Grunde wird im neuen Schuljahr die Unterrichtsform der Laptop-Klasse angeboten – ein Schritt in die Zukunft?

von Von Daniel Rustemeyer

, 06.06.2008
Mit Laptop in den Unterricht

Mobiler Unterricht schafft neue Möglichkeiten - besonders an schönen Sommertagen.

"Das wird sich erst noch zeigen“, beurteilte Schulleiter Manfred Schubert die neue Situation, „es könnte auch schief laufen!“. Im Grunde genommen sieht er diese Konstellation durchaus positiv.

Lerninhalte visualisieren

„Lerninhalte lassen sich dadurch stärker visualisieren“, fasste der Rektor kurz zusammen. Fakt ist – das haben Projekte an anderen Schulen bereits gezeigt – dass die Schüler mit Hilfe eines Notebooks „Lernschritte und Zusammenhänge besser verstehen können“.

Manfred Schubert deutete darauf hin, dass etwa im Mathematikunterricht Grafiken oder Diagramme in digitaler Form häufig leichter nachvollziehbar seien. „Das Arbeiten mit dem Medium soll zur Normalität übergehen“, gab er zu verstehen und führte weiter aus: „Wir möchten die Schüler schon frühzeitig mit neuen Medien konfrontieren“.

Der Schulleiter betonte allerdings, dass der Einsatz von Laptops nur dort erfolgt, wo er unter fachlichen und didaktischen Aspekten sinnvoll erscheine.

28 Schüler

Nach den Ferien wird es demnach drei Siebenerklassen geben, wobei sich in einer der Klassen ungefähr 28 Schüler mit der Arbeit am Notebook auseinander setzen. „Schüler und Eltern sind im Vorfeld über die Aktion unterrichtet worden – die Teilnahme ist freiwillig!“, hob der Rektor hervor. Ferner sei dieses Projekt für die Schüler und Familien finanzierbar: „Wir können gut gebrauchte Notebooks im Wert von je 250 Euro anbieten“, erklärte Manfred Schubert, „die Leistung dieser Rechner reicht für die Unterrichtsstrukturen völlig aus“.

Die Lehrkräfte müssen die neue Situation künftig in ihren Planungen berücksichtigen. „Dadurch ergeben sich aber auch ganz andere Dimensionen in der individuellen Förderung“, ergänzte der Rektor, „Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Dateien aus dem Internet herunterladen – künftig in jedem Unterrichtsfach möglich!“.

Die Lernkultur wird zu Beginn des neuen Schuljahres verändert, bleibt also nur abzuwarten, wie sich das Konzept entwickelt.

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