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Herzprobleme: Stabhochsprung-Meisterin trägt Defibrillator

Leverkusen. Der deutschen Stabhochsprung-Hallenmeisterin Katharina Bauer wurde bei einer Operation am 17. April ein subkutaner Defibrillator eingesetzt. Das verriet die 27-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Auch mit dem Gerät, das für den Notfall bei gefährlich anhaltenden Extra-Herzschlägen eingreift und einen plötzlichen Herztod vermeidet, will die Leverkusenerin ihre Karriere fortsetzen. „Ich weiß: es ist noch nicht vorbei“, sagte Bauer: „Wenn es jemand schafft, dann ich. Mein Ziel ist Olympia 2020. Ich wäre dann die erste Stabhochspringerin mit Defi bei Olympia.“

Herzprobleme: Stabhochsprung-Meisterin trägt Defibrillator

Stabhochspringerin Katharina Bauer vom TSV Bayer 04 Leverkusen wurde vor kurzem operiert. Foto: Marius Becker

Bei Bauer wurden bereits als Kind mehrere Tausend zusätzliche Herzschläge am Tag festgestellt, die Ursache hierfür ist unbekannt. Nachdem die Zahl auf gefährliche 15 000 Extra-Schläge am Tag stieg, war eine Operation unumgänglich. „Es war nicht schön, das zu hören. Mit dem Thema Tod konfrontiert zu werden, ist eine vollkommen neue Perspektive auf das Leben“, sagte die gebürtige Wiesbadenerin: „Einen Defibrillator zu tragen, war für mich nie eine Option, aber ich hatte keine Wahl. Es war klar: Wenn ich leben will, muss ich das tun.“ Allerdings seien die fünf Tage zwischen der Entscheidung und der OP „ganz schrecklich“ gewesen: „Ich spürte auf einmal jede Sekunde mein Herz poltern und wollte es einfach nur hinter mich bringen.“

Da die Operation gut verlief, darf Bauer schon seit Ende vergangener Woche wieder trainieren. „Heute bin ich sehr glücklich damit. Ich spüre das Gerät noch, es fühlt sich an wie ein großer Stein. Der Körper muss sich erst einmal an den Fremdkörper gewöhnen“, erklärte sie: „Aber ich fühle mich mit jeder Faser meines Körpers gesund.“

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