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Heynckes zu WM-Aussichten: Persönlichkeiten nicht wie 2014

München. Jupp Heynckes sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gut zwei Monate vor der Weltmeisterschaft in Russland noch nicht in der Titelverfassung von 2014.

Heynckes zu WM-Aussichten: Persönlichkeiten nicht wie 2014

Jupp Heynckes sieht das DFB-Team noch nicht in der Titelverfassung von 2014. Foto: Soeren Stache

„Wir haben ein Reservoir an absoluten Topspielern und Talenten, eine riesige Auswahl für den Bundestrainer. Nur: Die Spielerpersönlichkeiten von 2014 – die fehlen mir noch so ein bisschen. Man muss das abwarten bei der deutschen Elf, wie es sich in engen Spielen darstellt“, sagte der Trainer des FC Bayern München in einem Interview der „Abendzeitung“ München.

Der 72-Jährige verwies auf den nicht mehr im DFB-Team aktiven Bastian Schweinsteiger, der im Finale von Rio „über sich hinaus gewachsen“ sei. „Da richten sich die anderen dran auf. Gibt es im Moment diese Spielertypen? Jérôme Boateng? Ja! Mats Hummels? Auch. Thomas Müller natürlich. Aber dann muss man mal schauen. Deutschland gehört zu den drei, vier Topmannschaften, die den Titel gewinnen können“, sagte Heynckes.

Mit Blick auf den FC Bayern äußerte sich der scheidende Bayern-Trainer auch über das Verhältnis von Präsident Uli Hoeneß und dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge.

„Beiden ist bewusst, dass sie gemeinsam ein Tandem bilden, das im europäischen Fußball einzigartig ist. Ich kenne viele internationale Clubs wie Real Madrid von innen und muss sagen: So eine geballte Fußballkompetenz, solche Persönlichkeiten, die auch selbst auf ganz ganz hohem Niveau Fußball gespielt haben, gibt es sonst bei keinem anderen Club“, sagte Heynckes. „Und ich habe immer gesagt: Auf dem Olymp ist auch für zwei Personen Platz. Sie wären gut beraten, wenn sie gemeinsam das Flaggschiff FC Bayern ziehen und auch den Umbruch in der Mannschaft forcieren.“

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