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Historikertag: Gespaltene Gesellschaften im Fokus

Münster. Historiker aus dem In- und Ausland werden sich im Herbst in Münster bei einem der größten europäischen Kongresse der Geisteswissenschaften mit gespaltenen Gesellschaften befassen. Die Frage, was die Geschichtswissenschaft zu den aktuellen Debatten um religiöse, gesellschaftliche oder soziale Spaltungen beizutragen habe, stehe im Mittelpunkt des 52. Historikertages, hieß es am Mittwoch bei der Programmvorstellung. Beispielsweise beleuchten die Forscher ungleiche Gesundheitschancen von der Nachkriegszeit bis heute oder die Rolle von Fremden in der römischen Antike.

Zu dem alle zwei Jahre an wechselnden Orten stattfindenden Großereignis der Geschichtswissenschaften werden vom 25. bis 28. September 3500 Besucher erwartet. Mehr als 500 Referenten halten Vorträge zu aktuellen Forschungsthemen. Am Vorabend des Kongresses soll Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble die Eröffnungsrede halten.

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