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Hochtief sichert sich Mehrheit an Abertis

Essen. Der Baukonzern Hochtief übernimmt wie geplant den spanischen Autobahnbetreiber Abertis. Wie die spanische Börsenaufsicht CNMV am Montag berichtete, hat sich das Essener Unternehmen mit seiner Offerte die Mehrheit der Abertis-Aktien gesichert. Anschließend soll das lukrative Unternehmen in einem weiteren Schritt von der Börse genommen und in eine gemeinsame Gesellschaft mit der Konzernmutter ACS und dem ehemaligen Konkurrenten Atlantia eingebracht werden. Die Übernahme soll nach früheren Angaben mehr als 18 Milliarden Euro kosten.

Hochtief sichert sich Mehrheit an Abertis

Hinter einem Logo des Baukonzerns Hochtief steigt ein Arbeiter in eine Baustelle. Foto: Martin Gerten/Archiv

Nach einer monatelangen Auseinandersetzung hatten sich die bis dahin konkurrierenden Kaufinteressenten vor einigen Wochen auf einen gemeinsamen Einstieg geeinigt und so eine drohende Bieterschlacht vermieden. Der bisherige Konkurrent Atlantia soll dabei bei Hochtief als neuer Großaktionär einsteigen.

Das zur Modedynastie Benetton gehörende italienische Unternehmen soll nach der Übernahme 50 Prozent und eine Aktie an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten, der restliche Anteil soll an ACS mit 30 Prozent und Hochtief mit 20 Prozent minus einer Aktie gehen. Abertis betreibt in 14 Ländern Mautstraßen mit einer Länge von 8400 Kilometern und gilt als hochprofitabel.

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