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Hockey-Damen scheitern im Penaltyschießen an Südkorea

Auckland. Deutschlands Hockey-Damen verpassen knapp den Einzug in das World-League-Halbfinale. Im Penaltyschießen haben die Südkoreanerinnen die besseren Nerven und setzen sich mit 3:1 durch. Nun geht es für das DHB-Team in der Platzierungsrunde weiter.

Hockey-Damen scheitern im Penaltyschießen an Südkorea

Die von Xavier Reckinger trainierten deutschen Hockey-Damen verloren im Viertelfinale. Foto: Frank Uijlenbroek

Deutschlands Hockey-Damen sind beim Finalturnier der World League in Neuseeland im Viertelfinale denkbar unglücklich gescheitert. Gegen Südkorea verlor das Team von Neu-Bundestrainer Xavier Reckinger in Auckland im Penaltyschießen 1:3.

Nach regulärer Spielzeit, in der die Deutschen ihren Gegner weitgehend beherrscht und zahlreiche Chancen ausgelassen hatten, stand es 3:3 (1:1). Beim Shootout erwiesen die Asiatinnen sich dann aber als nervenstärker. Bei den Deutschen war nur Nike Lorenz erfolgreich. Die Mannheimerin hatte in den ersten 60 Minuten bereits zweimal getroffen, die Hamburgerin Marie Mävers einen Treffer erzielt.

„Eigentlich bin ich happy mit unserer Performance“, sagte Bundestrainer Reckinger nach einer Partie, in der die stark verjüngte Mannschaft des Belgiers sehr dominant aufgetreten war. Mangelhaft war allein die Chancenverwertung: Aus 15 Strafecken und vielen Chancen machten die DHB-Damen nur drei Treffer. Die Südkoreanerinnen, die aus nur drei Strafecken zwei Tore machten, waren da - wie im Penaltyschießen - deutlich effizienter.

„Wir hatten Chancen genug, um das Match innerhalb der 60 Minuten für uns zu entscheiden“, klagte Lisa Altenburg hinterher. Die Hamburgerin war mit ihrem Penalty ebenso wie Marie Mävers und Charlotte Stapenhorst an der überragenden Torfrau Soo Ji Jang gescheitert.

Der Bundestrainer setzt bei seinem im Umbruch steckenden Team nun auf einen Lerneffekt. „Das Match bringt uns im Learning extrem weiter“, glaubt Reckinger, für dessen Mannschaft es am Freitag in der Runde um Platz fünf weitergeht. „Es ist gut, dass wir jetzt mal einen Ruhetag vor dem ersten Platzierungsspiel haben, nachdem wir heute ganz sicher benachteiligt waren, weil Korea einen Ruhetag hatte vor dem Spiel und wir nicht“, betonte der erste ausländische DHB-Chefcoach.

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