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Hörfunk-Nachrichten - Donnerstag, 24. Mai 2018, 16.00 Uhr

Die Schlagzeilen:

- KBA verlangt von Daimler Rückruf wegen Abschalteinrichtung
- Bericht: Nordkorea sprengt Atomtestgelände
- Deutsche-Bank-Chef will Konzern grundsätzlich neu aufstellen

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KBA verlangt von Daimler Rückruf wegen Abschalteinrichtung

Stuttgart - Auch der Autobauer Daimler hat nach Ansicht des Kraftfahrt-Bundesamtes bei einigen Diesel-Fahrzeugen eine illegale Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung verwendet. Das KBA habe einen Rückruf des Transporter-Modells Vito mit 1,6-Liter-Motor und der Abgasnorm Euro 6 angeordnet, teilte Daimler mit und kündigte zugleich Widerspruch dagegen an. Die Funktionen seien Teil eines komplexen Abgasreinigungssystems, das eine robuste Abgasreinigung bei unterschiedlichen Fahrbedingungen und über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs sicherstellen solle.

Roboter soll Bombenentschärfung in Dresden beschleunigen

Dresden - Die Hängepartie um die Fliegerbombe in Dresden hält an. Die Entschärfer wollen jetzt den Zugriff auf die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg beschleunigen. Deshalb kommt ein Roboter zum Einsatz, der den Brandherd um den teilweise detonierten Sprengkörper löschen und die Bombe selbst abkühlen soll. Danach soll ein Bagger
den Blindgänger von dem abgebrannten Dämmmaterial befreien. Erst dann könne man die Bombe in Augenschein nehmen und abschätzen, wie gefährlich sie ist. Viele Anwohner müssen weiter in einer Notunterkunft ausharren.

Bericht: Nordkorea sprengt Atomtestgelände

Seoul - Vor dem geplanten historischen Gipfeltreffen mit den USA hat Nordkorea nach Medienberichten sein umstrittenes Atomtestgelände Punggye-ri wie angekündigt gesprengt. Der US-Sender CBS berichtete, einer seiner Korrespondenten sei vor Ort Zeuge mehrerer großer Explosionen gewesen. Nordkorea habe mitgeteilt, dass die Anlage im Nordosten des Landes zerstört worden sei. Die Schließung des Testkomplexes ist ein symbolischer Schritt, mit dem das abgeschottete Land vor der Welt seine Bereitschaft zur Denuklearisierung demonstrieren will.

Deutsche-Bank-Chef will Konzern grundsätzlich neu aufstellen

Frankfurt/Main - Der neue Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sieht in dem eingeleiteten massiven Sparkurs nur einen Anfang für die Neuaufstellung des Finanzkonzerns. „Wir müssen noch viel grundsätzlicher werden“, sagte er bei seiner ersten Hauptversammlung an der Spitze der größten deutschen Bank. „Wir werden unseren Bereich Operations, also den "Maschinenraum" unserer Bank, konsequent über alle Bereiche hinweg automatisieren.“ Der neue, für die operativen Abläufe zuständige Vorstand Frank Kuhnke werde nun den ganzen Konzern durchforsten und nach Möglichkeiten der Automatisierung suchen.

Facebook: Eventuell keine Europäer von Datenskandal betroffen

Brüssel - Facebook erklärt in einer überraschenden Kehrtwende, dass von dem Datenskandal um Cambridge Analytica möglicherweise überhaupt keine Nutzer in Europa betroffen gewesen seien. Nach Angaben eines Cambridge-Professors, der die Informationen an die Datenanalyse-Firma weitergab, sei es bei dem Deal nur um Mitglieder aus den USA gegangen. Mna habe keine Beweise dafür gesehen, dass Daten über europäische Nutzer geteilt wurden, heißt es bei Facebook. Firmenchef Mark Zuckerberg hatte das bei seiner Anhörung im Europaparlament am Dienstag mit keinem Wort erwähnt.

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