Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Hungertod eines Zweijährigen: Siebte Prozess-Unterbrechung

Arnsberg. Nach insgesamt sieben Unterbrechungen wird der Prozess um den Hungertod eines Zweijährigen und die Unterernährung seiner jüngeren Schwester am späten Mittwochnachmittag fortgesetzt. Offen ist, ob das Landgericht Arnsberg an diesem bislang letzten Verhandlungstermin noch ein Urteil sprechen wird oder neue Termine festlegt.

Hungertod eines Zweijährigen: Siebte Prozess-Unterbrechung

Das Schild des Landgerichts Arnsberg in NRW. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Der Anwalt der 41-jährigen angeklagten zehnfachen Mutter hat im Laufe des Tages mehrere neue Anträge gestellt, über die das Gericht jeweils entscheiden musste. Die Folge waren wiederholte, stundenlange Unterbrechungen. Hauptforderung des Verteidigers ist die Bestellung eines Zweitgutachtens zur Bewertung der Schuldfähigkeit seiner Mandantin.

Der vom Gericht beauftragte psychiatrische Gutachter hält die mittlerweile 41-Jährige für schuldfähig. Der Anwalt der Frau hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Beweisanträge und zuletzt auch neue Befangenheitsanträge gegen die verhandelnde Strafkammer gestellt. Ursprünglich sollte bereits im Februar ein Urteil gesprochen werden.

Die Anklage wirft der Frau im Fall des Jungen Körperverletzung mit Todesfolge, im Fall seiner damals neun Monate alten Schwester gefährliche Körperverletzung durch Unterlassen vor.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Aachen. Bei der Kontrolle eines Fernreise-Busses in Aachen ist ein Algerier am Mittwoch auf das Dach eines Mehrfamilienhauses geflohen und drohte zu springen. Die Polizei sperrte eine Hauptverkehrsstraße, die Feuerwehr stand mit einem Sprungtuch bereit. Als neben den Polizisten auch noch ein Notarzt dem Mann gut zuredete, stieg er von Dach herunter und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Ein weiterer Algerier, der ebenfalls zur vorläufigen Festnahme ausgeschrieben war, ließ sich den Angaben nach festnehmen. Die Polizei prüfte nach eigenen Angaben, ob die beiden möglicherweise unerlaubt eingereist waren.mehr...

Köln. Ein vom Wachmann ausgelöster „Kunstnebel“ hat vier maskierte Geldautomaten-Sprenger in Köln ohne Beute zur Flucht gezwungen. Die Unbekannten lösten in der Nacht zum Mittwoch in einer Bankfiliale einen Alarm aus, wie die Polizei mitteilte. Ein Wachdienstmitarbeiter schaltete daraufhin eine Verneblungsanlage an und informierte die Polizei. Zur gleichen Zeit entzündeten die Maskierten nach bisherigen Ermittlungen ein in den Automaten eingeleitetes Gasgemisch. Die Explosion beschädigte den Geldautomaten schwer. Der Nebel vertrieb die Täter allerdings, bevor sie an die Geldkassetten kommen konnten. Die Unbekannten flüchteten.mehr...

Gescher. Einen teuren Streich haben sich zwei Jungen in Gescher im Münsterland erlaubt: Sie drehten im Keller eines Geschäftsgebäudes einen Wasserhahn auf und ließen das Wasser laufen, wie die Polizei mitteilte. Die Kellerräume wurden überflutet, die Heizungsanlage irreparabel beschädigt. Der Schaden bei dem Vorfall am Donnerstag (14.6.) liegt laut Polizei bei etwa 15 000 Euro. Ein Zeuge habe die beiden Jungen im geschätzten Alter von 11 bis 14 Jahren beobachtet, die mit einem braunen Hund unterwegs waren. Nach ihnen wird gesucht. Auf die Eltern könnte ein böse Überraschung zukommen.mehr...

Köln. Erzieherinnen in einer katholischen Kita in Köln sollen Kinder in einer Turnhalle eingesperrt haben. Außerdem erheben Eltern den Vorwurf, dass einem Kind ein Finger in einer Tür eingequetscht worden sei. Die Erzieherinnen seien deshalb vorläufig vom Dienst freigestellt worden, teilte das Erzbistum Köln am Mittwoch mit. Die Polizei untersuche die Vorwürfe.mehr...

Lüdenscheid. Wegen des katastrophalen Zustands seines Kleintransporters war für einen Litauer die Fahrt in Lüdenscheid zu Ende. Die Polizei stoppte das Gefährt am Dienstag laut Mitteilung wegen des schlechten äußeren Zustands und zog es aus dem Verkehr. Beim Blick unter den Transporter kam das ganze Desaster ans Licht. Verbotenerweise hatte der Fahrer dem Gefährt eine Luftfederung verpasst, um eine Überladung zu kaschieren. Wegen der Überlastung war der Rahmenträger gebrochen. „Das Heck hielt eigentlich nur noch durch das Blechkleid“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Obendrein fuhr der Transporter mit sogenannten Spike-Reifen mit Metallstiften im Profil, die in Deutschland schon seit 1975 verboten sind.mehr...

Lübeck. Eine Woche nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 20 bei Lübeck ist einer der verletzten Lkw-Fahrer gestorben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, starb der 55 Jahre alte Mann aus Rheine in Nordrhein-Westfalen am Dienstag in einem Krankenhaus. Sein mit Gasflaschen beladener Sattelzug war bei dem Unfall in einer Baustelle von einem anderen Lastwagen gegen die Mittelleitplanke geschoben worden und in Flammen aufgegangen. Neben dem 55-Jährigen wurde auch der Fahrer des anderen Lastwagens schwer verletzt. Über seinen Gesundheitszustand lagen am Mittwoch keine Angaben vor.mehr...