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Ibra zur WM: „Wenn ich dabei sein will, dann bin ich dabei“

Los Angeles. Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic sieht die Entscheidung über ein Comeback in der Nationalmannschaft und die Teilnahme an der Fußball-WM weiterhin allein bei sich selbst.

Ibra zur WM: „Wenn ich dabei sein will, dann bin ich dabei“

Zlatan Ibrahimovic bringt sich immer wieder selbst für eine WM-Teilnahme in Schwedens Team ins Gerede. Foto: Joel Marklung/Bildbyran via ZUMA Press

„Die FIFA kann mich nicht aufhalten. Wenn ich dabei sein will, dann bin ich dabei. Genau wie im Nationalteam“, sagte Ibrahimovic dem Sender Eurosport in einem Interview. Ibrahimovic ist Teilhaber eines Wettanbieters. Nach dem Fifa Code of Ethics (Regel 25) dürfen Spieler keine Anteile an Wettfirmen besitzen oder in irgendeiner Form an Wetten teilnehmen.

Der Wettanbieter hat laut der schwedischen Tageszeitung „Aftonbladet“ bereits angekündigt, das Problem zu lösen, sollte Ibrahimovic es in den schwedischen WM-Kader schaffen. „Sollte Zlatan die WM spielen wollen, werden einige unserer Haupteigentümer ihn aus dem Vertrag auskaufen“, sagte der Anbieter Bethard demnach. Ibrahimovic jedenfalls ist überzeugt davon, dass ihn dieses Thema nicht ausbremsen wird: „Wenn ich spielen will, dann spiele ich. Das ist keine Entscheidung der FIFA, sondern nur eine Frage, was ich will.“

Ibrahimovic musste zuletzt wegen eines Kreuzbandrisses monatelang pausieren und wechselte vor kurzem von Manchester United in die amerikanische MLS zu Los Angeles Galaxy. Im ersten Spiel gelangen zwei Tore. Mit seinem neuen Team trifft er am Samstag auf Chicago Fire mit Bastian Schweinsteiger.

Der Stürmer war nach der EM 2016 aus der Nationalelf zurückgetreten, befeuert aber seit Wochen Spekulationen um eine Rückkehr für die WM. Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson betonte am Rande der beiden Testspielniederlagen gegen Chile (1:2) und Rumänien (0:1) zuletzt, er selbst habe keinen Kontakt zu Ibrahimovic.

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