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Ikea-Geldbote überfallen: LKA prüft Parallelen zu RAF-Taten

Köln/Hannover. Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter bei Ikea in Köln prüfen Ermittler Parallelen zu Raubüberfällen, die drei untergetauchten Ex-RAF-Terroristen zur Last gelegt werden. „Wir prüfen, ob es Zusammenhänge zwischen den Taten gibt“, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes Niedersachsen am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte das „Westfalen-Blatt“ über die Ermittlungen berichtet.

Ikea-Geldbote überfallen: LKA prüft Parallelen zu RAF-Taten

Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Das LKA in Hannover ermittelt federführend gegen die ehemaligen RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Die früheren Linksterroristen sind seit Jahrzehnten untergetaucht. Das Trio wird wegen einer Serie von Raubüberfällen in Norddeutschland gesucht.

Eine Sprecherin der Polizei Köln sagte, bisher deute nichts auf einen Zusammenhang der Taten hin: „Aber wir stehen im Austausch mit den Kollegen des LKA und ermitteln in alle Richtungen.“ Die beiden Täter seien weiter auf der Flucht. Sie hatten am Samstag auf dem Parkplatz eines Ikea-Möbelhauses im Kölner Stadtteil Godorf einen 60 Jahre alten Geldboten mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Danach entkamen sie mit einem gestohlenen Auto, das später brennend auf einem Feld in der Nähe gefunden wurde.

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