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?Im Ziel weißt Du, warum!?

Rudern: ?Head of the River? in London / RVR-Achter will unter die ersten 100

22.03.2007

Die Europastädter steigen beim ?Head of the River Race? auf der Themse - dem größten Ruder-Event der Welt - in ihren Achter. Im Vorjahr hatten die Castrop-Rauxeler nach zehn Jahren Abstinenz im Feld der 3780 Ruderer in 420 Booten einen überraschend guten 116. Platz belegt. Diesmal wollen die Rauxeler nach 7,2 Kilometern in London gar noch weiter vorn landen. ?Dieses Jahr wollen wir unter den ersten 100 landen?, legt RVR-Trainer Berthold Oberkönig die Marschroute fest. Dafür habe die Crew im Winter hart gearbeitet, war von der Wartburginsel zu hören: Rund sechs Mal pro Woche schwitzten die Athleten auf der Rudermaschine und im Kraftraum oder kämpften auf dem Kanal im Boot bei Wind, Kälte, Regen gegen den inneren Schweinehund. Bei 1926 erstmals ausgetragenen Traditions-Rennen könnten die Sportler ?nur top fit bestehen?, betont Head-Veteran Sebastian Polus: ?Das Rennen dauert je nach Strömungs- und Windverhältnissen rund 20 Minuten; die 420 Boote starten in Zweierbatterien hintereinanderweg und der Kampf gegen Zeit und Gegner beginnt.? Lediglich jene Boote, die eine günstige Strömungslinie erwischten, seien schnell. Vom Start weg würden sich die Gegner nichts schenken. Polus: ?Jeder versucht im ?Jet-Stream? der Themse zu fahren.? Zusammenstöße und Hakeleien seien ?an der Tagesordnung?. Wichtig sei, dass der Steuermann in diesem Getümmel einen kühlen Kopf bewahre. Bereits nach zwei Kilometern schmerze laut Polus jeder Muskel: ?Nach vier Kilometern pfeift die Lunge - am Rande nimmst Du wahr, dass Dich tausende Ruder verrückte Briten an der Strecke anfeuern.? Auf dem letzten Kilometer fragten sich die Sportler wohl, warum sie sich diese Strapazen antun. Polus: ?Im Ziel weißt Du, warum!? Jeder, der sich dieser Herausforderung stelle, werde wie ein Gewinner gefeiert. -as

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