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Innenminister Reul stellt Dashcams vor

Mönchengladbach. Ein Unfall auf der Autobahn, es bildet sich ein Stau. Wer keine Rettungsgasse bildet, muss nun häufiger mit Konsequenzen rechnen: NRW-Innenminister Reul will die Polizei dafür mit sogenannten Dashcams ausrüsten.

Innenminister Reul stellt Dashcams vor

Eine sogenannte Dash-Cam, befestigt an einer Windschutzschreibe. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Die Autobahnpolizei in Nordrhein-Westfalen wird mit Kameras an der Windschutzscheibe ausgestattet, um Rettungsgassen-Verweigerer zu überführen. Innenminister Herbert Reul (CDU) stellt heute die ersten dieser hochauflösenden Dashcams in Mönchengladbach vor. Sie werden hinter der Windschutzscheibe platziert. Mit ihrer Hilfe will die Polizei künftig Fälle dokumentieren und ahnden, in denen Autofahrer besonders hartnäckig die Rettungsgasse verweigern.

Der Begriff Dashcam kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt: Armaturenbrett-Kamera. Seit Ende 2017 droht Autofahrern, die Einsatzkräfte blockieren, eine Strafe bis zu 200 Euro. Gefährdet ein Autofahrer andere, drohen sogar 280 Euro Bußgeld samt Fahrverbot.

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