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Innogy-Mitarbeiter werden nicht benachteiligt

Essen. Eon-Chef Johannes Teyssen ist Befürchtungen entgegengetreten, nach der Übernahme der RWE-Tochter Innogy könnte der geplante Stellenabbau einseitig zulasten der dortigen Mitarbeiter gehen. „Wir sind uns unserer Verantwortung den Mitarbeitern beider Unternehmen gegenüber sehr bewusst“, sagte Teyssen am Montag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Eon stehe dafür ein, „dass ein Mitarbeiter von Innogy bei entsprechenden Maßnahmen nicht schlechter behandelt wird als ein Mitarbeiter der jetzigen Eon“.

Innogy-Mitarbeiter werden nicht benachteiligt

Johannes Teyssen, Eon-Chef. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Die bisherigen Konkurrenten Eon und RWE wollen die Geschäfte der RWE-Netz- und -Ökostromtochter Innogy unter sich aufteilen. Dabei sollen beim Eon-Konzern, der den Großteil der Innogy-Aktivitäten übernehmen will, bis zu 5000 Stellen wegfallen. Der Deal zwischen Eon und RWE dürfte auch ein wichtiges Thema bei der Innogy-Hauptversammlung am Dienstag in Essen sein.

Der Betriebsrat von Innogy fordert feste Zusagen von Eon für den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Dazu sagte Teyssen, die aufgrund von Synergien unvermeidlichen Personalanpassungen werde Eon „sozialverträglich und in enger Abstimmung“ mit den Sozialpartnern gestalten. „Dabei werden wir, wo immer möglich, auf freiwillige Vereinbarungen setzen.“ Davon würden sowohl Mitarbeiter von Eon als auch von Innogy betroffen sein. Mittelfristig gebe es in der neuen Aufstellung „große Chancen für zahlreiche neue Beschäftigungsverhältnisse“.

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