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Inter präsentiert skeptischen Fans Trainer Mourinho

Mailand (dpa) Das Versteckspiel um José Mourinho ist beendet, Inter Mailand hat den teuersten Trainerwechsel seiner Vereinsgeschichte offiziell bestätigt. «Mourinho hat einen Dreijahresvertrag unterzeichnet», teilte der italienische Fußballmeister mit.

Inter präsentiert skeptischen Fans Trainer Mourinho

Jose Mourinho heuert bei Inter Mailand an.

Italienischen Medienangaben zufolge erhält der Portugiese bis 2011 ein Gesamtgehalt von 27 Millionen Euro und für den anvisierten Sieg in der Champions League Spielerverstärkungen für 165 Millionen Euro. Außerdem muss Inter unter Umständen weitere 30 Millionen Euro für den in der vergangenen Woche gefeuerten Roberto Mancini aufbringen.

Mourinhos Vorgänger und dessen Trainerstab hatten nämlich noch einen gültigen Vertrag bis 2012. Ob Inter den geschassten Trainern die vollen Bezüge zahlen muss, wird sich wohl erst vor Gericht klären. Mancini ist über seine Entlassung nach dem Gewinns des dritten Meistertitels in Serie erbost. Er fühlt sich «persönlich beleidigt» und will vom Club nun «Schmerzensgeld». Die Fronten sind verhärtet, aber der Club bemüht nun offensichtlich um ein Einlenken. «Ich kann Mancini menschlich verstehen», sagte Inter-Präsident Massimo Moratti und auf seiner Internetseite dankte Inter Mancini für die «Erfolge der vergangenen vier Jahre».

Viele Fans hängen an «Mancio». Mourinho wird es schwer haben, zumal er als mürrisch dargestellt wird. «Er ist überhaupt nicht unsympathisch», sah sich Inters Geschäftsführer Ernesto Paolillo deshalb genötigt, bei den «Tifosi» eine Lanze für den Neuen zu brechen.

Sympathisch oder nicht, ab sofort hat Mourinho das Sagen bei Inter. Lange genug vorbereiten konnte er sich. Schon seit Wochen waren sich der Ex-Trainer des FC Chelsea und Inter einig, berichteten Zeitungen in Portugal. Mourinho habe bereits seit Wochen Italienisch-Stunden genommen. Für den angestrebten Sieg in der Champions League Sieg ist Moratti schon persönlich auf Verhandlungstour in Europa.

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