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Italienischer Regisseur Ermanno Olmi gestorben

Rom. Seine Wurzeln lagen im italienischen Neorealismus. Ermanno Olmi war ein sozial engagierter Filmregisseur.

Italienischer Regisseur Ermanno Olmi gestorben

Ermanno Olmi 2012 beim 69. Filmfest in Venedig. Der Reguisseur starb im Alter von 86 Jahren. Foto: Claudio Onorati

Italien trauert um den Regisseur Ermanno Olmi. Der italienische Filmemacher erlag in der Nacht zu Montag mit 86 Jahren einer langen Krankheit, bestätigte das Krankenhaus der Stadt Asiago der Deutschen Presse-Agentur.

Kulturminister Dario Franceschini sprach von einem Abschied „eines Giganten, eines großen Meisters des italienischen Kinos“. Regierungschef Paolo Gentiloni erklärte, sein „bezaubernder Blick hat uns die Wurzeln unseres Landes“ erklärt.

Olmi - geboren im norditalienischen Bergamo - brachte es in den 70er Jahren zum internationalen Ruhm, vor allem mit Filmen über die Probleme der Arbeitswelt. Für seinen Film „Der Holzschuhbaum“ wurde er 1978 auf den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, später erhielt er dafür auch den „César“ für den besten ausländischen Film.

Auf Venedigs Filmbiennale war Olmi bereits 1988 geehrt worden, als er für „Die Legende des heiligen Trinkers“ einen Goldenen Löwen bekam. 2008 bekam er den Löwen für sein Lebenswerk. Einen großen Erfolg feierte er vor allem in Italien zuletzt 2003 mit dem Drama „Cantando dietro i paraventi“, in dem Bud Spencer in einer ernsten Rolle zu sehen ist.

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