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Junioren und U23-DM in Köln: Boote des RV Rauxel erfolgreich

CASTROP-RAUXEL Ein grandioses Wochenende erlebten die vom Erfolg verwöhnten Ruderer des RVR auf der Regatta-Anlage Köln-Fühlingen vor den Toren der Domstadt. Zwei mal Gold, zwei mal Silber, ein mal Bronze, alle Boote im Finale und dazu ein Sieg im kleinen Finale, das war die sportliche Ausbeute bei den Deutschen Meisterschaften.

von Ruhr Nachrichten

, 16.06.2008

Philipp Augustin und Julien Corzilius eröffneten mit einem sensationellen zweiten Finalplatz im ungesteuerten Vierer die Medaillenflut für den RV Rauxel. In Renngemeinschaft mit Dominik Fahnenschmidt und Robin Ponte von der Hürther RG "hauten sie so richtig einen raus", gingen auf der Strecke mit der Konkurrenz in einen offenen Schlagabtausch und hatten im Ziel die Deutsche Vize-Meisterschaft errungen.

Für den nächsten Paukenschlag sorgte Margarete Jakschik. Zusammen mit Merle Schäfer (RV Köln) spulte sie ein Rennen der Extraklasse ab. Die Konkurrenz konnte lediglich über 500 Meter mithalten, dann mussten sie die neuen Deutschen Meister ziehen lassen; Gold für Grete, Gold für den RVR.

Dann stiegen Malte Jakschik, Michel Palisaar, Dominik Riesselmann, Rene Stüven und Steuerfrau Bianca Breucker in den gesteuerten Doppelvierer, Junioren B. In einem dramatischen Rennen setzten die Youngster alles auf eine Karte, riefen ihr Leistungspotenzial voll ab und lagen im Ziel mit Bugballbreite vor der Konkurrenz. Gold und Deutsche Jahrgangsmeisterschaft für Rauxel.

Kampf auf hohem Niveau

Und es roch weiter nach Erfolg. Als kurz darauf Margarete Jakschik mit ihren Partnerinnen Melanie Erdwien (Bramsche), Janina Jäger (Emscher-Wanne) und Merle Schäfer in den Doppelvierer stieg, unkten die Fans: Platz eins, zwei oder drei? Es wurde ein Kampf auf hohem Niveau, offen ausgetragen, knallhart, und ein Augenschmaus für die mehreren tausend Zuschauer an der Regattabahn.

Schließlich hatte die Mainzer Renngemeinschaft auf der vom Wind begünstigten Außenbahn im Ziel die Nase vorn. Silber für Jakschik im Vierer.

Mittlerweile hatte das Wetter bedrohliche Züge angenommen. Schaumkronen bauten sich auf, der Wind mutierte zu einem gewaltigen Sturm, und ein Gewitter drohte die Wettkämpfe zu kippen. Unter diesen Umständen hieß es "heile durchkommen". Julien Corzilius und Philipp Augustin, zu diesem Zeitpunkt in einer Achterkombination auf dem Wasser, waren davon voll betroffen. Am Ende war's Platz sechs.

Vierter Platz für den Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer

Der noch recht junge Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer mit Steuerfrau, B I, in der Besetzung Pascal Hartstock, Gereon Koch (beide Emscher-Wanne), Lukas Denneborg, Nicolai Müller-Roden und Steuerfrau Inga Kapteinat (alle RVR) ging beherzt an seine Aufgabe heran, blieb allerdings im Hoffnungslauf mit einem vierten Platz ohne Finalchance hängen.

Das Trainer-Duo Alex Lücke und Simon Gallisch hatte seine Schützlinge hervorragend auf die Meisterschaften eingestellt.

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