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Kalauer und Polonaise beim SSV

SÜDKIRCHEN Dass sie auch beim Humor ins Schwarze treffen, stellten die Narren des Schießsportvereins, in der Halle Kattenbeck unter Beweis. Es hieß: „Helau SSV“, aus unzähligen Kehlen in der vollbesetzten Halle. Schnellgewehrfeuerartig jagte ein Kalauer den nächsten auf der Bühne der Sitzung.

von Von Heidi Tripp

, 03.02.2008
Kalauer und Polonaise beim SSV

Stefan Kampert (l.) als Grummel und Moderator Helmut Middrup gaben den Ton an.

Von anzüglich und derb komisch, über innerdörflich spitzwindig, bis zu politisch amüsant, enthielt das dreistündige Rahmenprogramm alles was eine gelungene karnevalistische Sitzung braucht. Charmant, witzig und eloquent moderierte Helmut Middrup, für die zum größten Teil verkleidet erschienenen Jecken.

Lachmuskelkater war vorprogrammiert   

Der Lachmuskelkater der Besucher war vorprogrammiert, als die zwei Dorfbewohner die Bühne enterten. „Mein Vater ist todgestorben. Er ist in der Brauerei im Bierfass ersoffen“, sagte der Dorfbewohner Albert Rengshausen. Daraufhin wollte Willi Kampert wissen, ob dass nicht ein schrecklicher Tod gewesen sei. „Nein, nein. Der kam noch drei Mal zum Pinkeln wieder raus“, ergänzte der Jeck Rengshausen und erntete donnernden Applaus vom Publikum.  Als Pummel und Grummel strapazierten Stefan Kampert und Matthias Appel die Lachmuskeln der Zuschauer. Sie widmeten sich der Frage, wer wohl die ersten Politiker waren und kamen zu dem Schluss, es müssen die heiligen drei Könige gewesen sein. Denn erstens: sie legten ihre Arbeit nieder; zweitens: sie schmückten sich mit tollen Gewändern und drittens: gingen sie auf Reisen.

Pferd im Pool

Auch der Chefkoch Tim Mälzer persönlich und Erich Honnecker, ließen es sich nicht nehmen den Südkirchner Narren einen Besuch abzustatten. Jemand der immer wieder für einen kleinen Geck herhalten musste, war Stefan Kampert, denn sein Pferd war in seinem Pool baden gegangen und musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Mit einer Polonäse durch die Reihen endete das Bühnenprogramm und die belustigten Narren nutzten die Gelegenheit und tanzten bis in die frühen Morgenstunden weiter.

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