Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Kaufhof-Chef bekräftigt Forderung nach Lohnverzicht

Düsseldorf. Kaufhof-Chef Roland Neuwald hat vor dem Beginn der Sanierungstarifverhandlungen mit Verdi noch einmal seine Forderung nach Einschnitten bei den Gehältern der rund 18 000 Beschäftigen bekräftigt. „Natürlich ist es schwer für die Mitarbeiter, wenn es zu finanziellen Einbußen kommt“, sagte Neuwald der „Wirtschaftswoche“. „Aber die wirtschaftliche Lage lässt uns keine andere Wahl: Die Personalkosten müssen runter.“

Kaufhof-Chef bekräftigt Forderung nach Lohnverzicht

Das Logo der Kaufhauskette „Galeria Kaufhof“ an einer Filiale. Foto: Jan Woitas/Archiv

Die Verhandlungen zwischen der Kaufhof-Führung und Verdi sollen am Freitagmittag in Frankfurt beginnen. Neuwald hatte bereits im April deutlich gemacht, das er bei den Personalkosten „pro Jahr Einsparungen im höheren zweistelligen Millionenbereich“ für notwendig hält. Denkbar sein Einschnitte etwa bei Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und das Aussetzen von Tariferhöhungen.

Verdi hatte sich zu Sanierungstarifverhandlungen bereit erklärt, nachdem Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gewerkschaft die Situation bei dem angeschlagenen Konzern überprüft hatten. Allerdings will Verdi nicht nur über die Tarife reden, sondern auch Einfluss auf das Sanierungskonzept nehmen.

Der Kaufhof kämpft zurzeit mit Umsatzrückgängen und roten Zahlen. Neuwald will eine Trendwende bis 2020 schaffen. Das Sanierungsprogramm „Turn2Win“ sieht neben Einsparungen unter anderem eine Stärkung des Online-Geschäfts und den Ausbau der Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der Kosmetikkette Sephora oder dem Modelabel Topshop vor. Der Manager sieht in den kommenden Jahren „ein Ertragssteigerungs- und Sparpotenzial von insgesamt mehreren Hundert Millionen Euro“.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Münster. Ein herzerweichendes Miauen hat in Münster Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen. Passanten hatten die Klagelaute aus dem Motorraum einer geparkten Limousine wahrgenommen und den Notruf gewählt, berichtete die Polizei am Sonntag. Unter der Motorhaube fanden und befreiten die Helfer ein Katzenbaby, das sich verfangen hatte. Da weit und breit kein Besitzer in Sicht war, brachten sie das Kätzchen zum örtlichen Tierschutzverein.mehr...

Velbert. Die deutschen Hockey-Damen beendet eine Testserie mit einem 3:0 gegen Irland beendet. Trainer Reckinger nominiert danach einen Kader mit zehn olympischen Medaillengewinnerinnen für die WM vom 21. Juli bis 5. August in London.mehr...

Regensburg. Die Langstrecklerinnen Alina Reh vom SSV Ulm und Anna Gehring vom ASV Köln haben bei einem Meeting in Regensburg über 10 000 Meter die Norm für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin geschafft. Mit ihrem Sieg in 32:17,17 Minuten feierte die 21-jährige Reh nach einer Verletzungspause wegen eines Ermüdungsbruchs in der rechten Wade ein erfolgreiches Comeback. Im ersten 10 000-Meter-Rennen ihrer Karriere auf der Bahn blieb Reh deutlich unter der für die EM (6. bis 12. August) geforderten Zeit von 32:55 Minuten. Auch Gehring unterbot die Norm in 32:20,37 Minuten klar und lief auf Rang zwei.mehr...

Hamburg. Zweitliga-Torjäger Marvin Ducksch wechselt vom FC St. Pauli zum Aufsteiger Fortuna Düsseldorf in die Fußball-Bundesliga. Die Rheinländer und die Hamburger teilten am Sonntag über Twitter mit, dass sich beide Vereine „grundsätzlich auf einen Transfer“ geeinigt hätten. Ducksch spielte zuletzt als St. Pauli-Leihgabe für Holstein Kiel in der 2. Bundesliga.mehr...

Dortmund. Sportdirektor Michael Zorc vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat den Transfer des Mainzers Abdou Diallo bestätigt und zugleich die Entwicklung auf dem Transfermarkt kritisiert. „Tendenziell geht es dorthin, das stimmt“, sagte Zorc in einem Interview mit Funke Sport.. „Aber die Dinge sind noch nicht komplett finalisiert.“mehr...

Berlin. Zwei Tage vor der ersten Sitzung der Kohlekommission haben nach Veranstalterangaben mehr als 1000 Aktivisten im Berliner Regierungsviertel für einen schnellen Kohleausstieg demonstriert. Der von Umweltverbänden wie Greenpeace, BUND und Campact organisierte Protestzug am Sonntag stand unter dem Motto „Stop Kohle - deine Hände für den Klimaschutz“ und startete am Kanzleramt. Viele Demonstranten trugen Schilder, auf denen schwarze Hände zu sehen waren.mehr...