Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Kaufhof will bis 2020 die Trendwende schaffen

Köln. Der neue Kaufhof-Chef Roland Neuwald will bis 2020 die Trendwende bei der mit Umsatzrückgängen und roten Zahlen kämpfenden Warenhauskette schaffen. Erreicht werden solle dies nicht nur durch Kosteneinsparungen, sondern auch durch die Stärkung der Marke Galeria Kaufhof, sagte der Manager im Kaufhof-Mitarbeitermagazin. „Denn letztlich müssen wir wieder zu steigenden Umsätzen und Erträgen kommen.“

Kaufhof will bis 2020 die Trendwende schaffen

Das Logo der Kaufhauskette „Galeria Kaufhof“ an einer Filiale. Foto: Jan Woitas/Archiv

Angesichts der Krise beim Kaufhof hat sich die Gewerkschaft Verdi bereits grundsätzlich bereit erklärt, mit dem Unternehmen über einen Sanierungstarifvertrag zu verhandeln. Neuwald will dabei Einsparungen im „höheren zweistelligen Millionenbereich“ pro Jahr erreichen.

Doch sind die geplanten Kosteneinsparungen - nicht nur beim Personal, sondern auch im Einkauf, bei Mieten und Energiekosten - nur ein Punkt bei den Bemühungen, den Konzern wieder in die Gewinnzone zu bringen, wie der Manager sagte. Wichtige Impulse erhofft sich das Unternehmen auch durch die geplante Modernisierung der Filialen, durch die Zusammenarbeit mit bekannten Marken wie Sephora und Topshop, sowie durch Untervermietungskonzepte, mit deren Hilfe neue Zielgruppen angesprochen werden sollen. Außerdem sollen das Onlineangebot und der Eigenmarkenanteil ausgebaut werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Arnstadt/Freiberg. Der insolvente Solarzellenhersteller Solarworld hat Einschränkungen für seine Produktion in Arnstadt in Thüringen angekündigt. Die dortige Zellfertigung soll vorübergehend gestoppt werden, bis neue Investoren gefunden sind, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Modulproduktion im sächsischen Freiberg solle aber weiterlaufen. Die weltweite Investorensuche läuft nach Einschätzung des Insolvenzverwalters gut. Die Resonanz sei groß. Für Nachfragen war das Unternehmen am Donnerstagabend nicht zu erreichen.mehr...

Paderborn. Der SC Paderborn rüstet sich nach dem Aufstieg weiter für die Herausforderung 2. Fußball-Bundesliga. Mit Stürmer Luca Pfeiffer von den Stuttgarter Kickers verpflichteten die Ostwestfalen am Donnerstag bereits den achten Neuzugang für die kommende Spielzeit. Der 21 Jahre alte und 1,96 m große Pfeiffer unterschrieb einen Zweijahresvertrag.mehr...

Gelsenkirchen. Manager Christian Heidel vom FC Schalke 04 sieht trotz einiger Warnzeichen kein grundsätzliches Attraktivitätsproblem in der Fußball-Bundesliga. „Wenn wir auf Schalke in der Arena auch nur das Licht anmachen, ist die Bude voll“, sagte Heidel in einem Interview mit dem „Sportbuzzer“: „Und selbst wenn Bayern München in den kommenden 20 Jahren stets Meister werden sollte, gibt es immer noch genug interessante Entscheidungen in einer Saison. Ich glaube, dass die Begeisterung für den Fußball ungebrochen ist.“mehr...

Gelsenkirchen. Mittelfeldspieler Benjamin Stambouli von Fußball-Vizemeister Schalke 04 hat in den höchsten Tönen von Domenico Tedesco geschwärmt und prophezeit seinem Trainer eine ganz große Zukunft. „Nach ein oder zwei Trainingseinheiten wussten wir, dass er einer der besten Trainer der Bundesliga und Europas werden kann“, sagte der Franzose im Interview dem Nachrichtenportal „t-online.de“.mehr...

Essen/New York. Der US-Hedgefonds Elliott hat eine Beteiligung am Industriekonzern Thyssenkrupp bestätigt. Der Anteil überschreite dabei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die meldepflichtige Schwelle, teilte Elliott am Donnerstag mit. Es handele sich aber um eine „signifikante“ Größe. Bei Thyssenkrupp gebe es einen erheblichen Spielraum für Verbesserungen. Der Hedgefonds des Investors Paul Singer kündigte zudem einen „konstruktiven“ Dialog mit allen Beteiligten an - inklusive Aufsichtsrat und Management.mehr...

Leverkusen. In den 70er Jahren waren Fotos oft noch verwackelt oder überbelichtet, und wenn man sie selbst entwickelte, konnten sie fleckig werden. Als „Alchimist der Dunkelkammer“ machte sich der Künstler Sigmar Polke (1941-2010) diese Unzulänglichkeiten zunutze und setzte sie bewusst ein. Die Ergebnisse präsentiert von Sonntag an eine Ausstellung mit mehr als 500 Aufnahmen im Museum Morsbroich in Leverkusen.mehr...