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Kaymer und Langer auf Schlagdistanz - Spieth führt

Augusta. Martin Kaymer und Bernhard Langer sind verhalten in das erste Major-Turnier des Jahres gestartet. Jordan Spieth hat hingegen seinen Anspruch auf den zweiten Masters-Titel deutlich zum Ausdruck gebracht.

Die beiden deutschen Golfprofis Martin Kaymer und Bernhard Langer haben zum Auftakt des ersten Major-Turniers des Jahres für keine großen Schlagzeilen gesorgt.

Das deutsche Duo spielte auf dem Par-72-Kurs des Augusta National Golf Club jeweils eine 74er-Runde. Mit zwei Schlägen über dem Platzstandard befinden sich Kaymer und Langer (beide +2) aktuell auf dem geteilten 42. Platz.

Der 33-jährige Kaymer, der im vergangenen Jahr mit einem geteilten 16. Platz das beste Masters-Ergebnis seiner Karriere feierte, war trotz zweier Bogeys auf den beiden letzten Löchern mit seinem Start zufrieden.

„Generell habe ich den Score gut zusammengehalten. Ich habe mich gut zurückgekämpft aber es war ein bisschen schade mit den beiden Bogeys auf der 17 und 18. Es war ein "okay" Auftritt für die erste Runde“, sagte der zweifache Major-Gewinner im Anschluss. „Es hätte auch ein oder zwei unter Par heute werden können, aber ich habe einige Putts daneben gemacht“.

Der 60-jährige Langer, der das Traditionsturnier bereits zweimal in seiner Karriere gewinnen konnte, beendete seine Auftaktrunde ebenfalls mit einem Bogey auf der 18. Der Rückstand der beiden auf den aktuell führenden Jordan Spieth (-6) beträgt acht Schläge.

Der 24-jährige Texaner, der sich 2015 nach seinem Masters-Triumph das Grüne Jackett überstreifen durfte, erreichte nach 66 Schlägen das Clubhaus. Zum Ausruhen hat der Weltranglisten-Vierte allerdings keine Zeit. „Ich weiß, vielleicht sogar besser als jeder andere, dass auf dem Augusta National alles passieren kann“, sagte Spieth.

Bei der mit Spannung erwartete Rückkehr von Golf-Superstar Tiger Woods (+1), der zuletzt 2015 beim Masters abschlug, gab es keine besonderen Vorkommnisse. Der 42-Jährige befindet sich nach einer 73er-Runde auf dem geteilten 29. Platz. „Eine 73 ist okay“, sagte Woods. „Es sind noch viele Löcher zu spielen“.

Indes hat sich Titelverteidiger Sergio Garcia in die Geschichtsbücher eingetragen - allerdings mit zwei Negativrekorden. Der Spanier brauchte 13 Schläge für Loch 15 und versenkte dabei fünf aufeinanderfolgende Versuch im Wasser. Mehr Schläge hat zuvor noch kein Spieler für ein Loch bei einem Masters gebraucht. Zudem spielte er mit einem Gesamtergebnis von 81 Schlägen die schlechteste Eröffnungsrunde eines Titelverteidigers bei diesem Turnier.

„Ich dachte, ich hätte ein paar gute Schläge gemacht aber leider wollte der Ball einfach nicht stoppen“, kommentierte der 38-Jährige seine Runde und das Desaster am 15. Loch. „Es ist einfach unglücklich, aber so ist es eben.“

Garcia liegt nach seiner schlechten Eröffnungsrunde mit neun Schlägen über Par auf dem vorletzten Platz, punktgleich mit einem hauptberuflichen Feuerwehrmann. Immerhin: Bei Loch 16 fand Garcia wieder in die Spur und landete einen Birdie. Die Titelverteidigung dürfte nun dennoch kein Thema mehr für ihn sein.

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