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Kiel bereit für Topspiel - FCK bleibt unten, Fürth siegt

Düsseldorf. Kiel ist bereit für das Spitzenspiel gegen Düsseldorf, im Abstiegskampf wird die Situation für Kaiserslautern indes immer brisanter. Tabellennachbar Fürth besiegte St. Pauli deutlich.

Tabellenführer Holstein Kiel hat sich in Stellung für das Spitzenspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gebracht und der 1. FC Kaiserslautern steuert weiter dem Abstieg entgegen.

Am 15. Spieltag hielt Kiel eine Woche vor dem Heimspiel gegen Verfolger Fortuna Düsseldorf vorerst den ersten Platz, während in der Abstiegszone Kaiserslautern beim 0:2 (0:1) gegen Arminia Bielefeld die nächste Heimpleite verdauen musste.

Greuther Fürth machte es im Kampf um den Klassenverbleib viel besser und bezwang den FC St. Pauli 4:0 (2:0). Erzgebirge Aue und der VfL Bochum trennten sich 1:1 (1:1).

Kaiserslautern bleibt abgeschlagen auf Platz 18, die Tabelle will FCK-Profi Christoph Moritz aber am liebsten ausblenden. „Es ist klar, dass wir in unserer aktuellen Situation nicht auf die Tabelle schauen sollen. Wir müssen unsere Punkte holen und spielen jetzt in Heidenheim. Das wird ein schweres Spiel“, sagte Moritz. Seinem Teamkollegen Daniel Halfar bereitet die Flaute im Angriff Sorgen: „Wir schaffen es nicht, gefährlich vor dem Tor zu agieren. Das ist ein großes Manko von uns.“ Andreas Voglsammer und Konstantin Kerschbaumer trafen zum Bielefelder Sieg in der Pfalz.

Kiel blieb durch das 0:0 gegen den FC Ingolstadt auch in der achten Ligapartie in Serie ohne Niederlage und kann nun dem Top-Spiel gegen Düsseldorf am Samstag (13.00 Uhr) entgegenfiebern. „In solchen tollen Spielen auf Augenhöhe zu agieren, das haben wir uns erarbeitet“, sagte Kiels Trainer Markus Anfang, der die Störche erst zu dieser Saison in die 2. Liga geführt hatte.

Düsseldorf braucht am Montag (20.30 Uhr) zum Abschluss des 15. Spieltags im Heimspiel gegen Dynamo Dresden einen Sieg, um vor dem Auftritt in Kiel an den Norddeutschen vorbei an die Tabellenspitze zu klettern. Diese Möglichkeit schreckt die Kieler aber nicht ab: Holstein-Regisseur Dominick Drexler schickte schon mal eine Kampfansage ins Rheinland: „Düsseldorf soll sich warm anziehen.“

Der 1. FC Nürnberg und Union Berlin haben jeweils fünf Punkte Rückstand zum Tabellenführer. Nürnberg stieß allerdings die Berliner (3:3 gegen Darmstadt 98) mit dem 3:2-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig von Relegationsrang drei. Es war der erste Ligasieg des Club in Braunschweig seit 1968.

Entsprechend groß war der Jubel bei Nürnbergs Matchwinner Mikael Ishak. Den 1:2-Rückstand drehte der Angreifer mit zwei Toren und erzielte dabei auch den 1000. Zweitliga-Treffer der Franken. „Das Spiel war schwer. Dass wir dann so ein Finish hinlegen, ist perfekt. Zwei Tore zu machen und zu gewinnen, das ist ein super Gefühl“, erklärte Ishak.

Der FC Pauli verlor durch das 0:4 gegen Greuther Fürth den Anschluss zur Aufstiegszone. „Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen. Das ist nicht der Weg, den wir einschlagen wollen“, erklärte St. Pauli-Verteidiger Lasse Sobiech. Fürth holte im ersten Spiel nach der Rückkehr von Sportdirektor Rachid Azzouzi wichtige Punkte im Abstiegskampf und schloss nach Punkten zu Dynamo Dresden auf Relegationsplatz 16 auf. „Für den Verein sind das unglaublich wichtige Punkte. Es ist noch ein weiter Weg, aber die Mannschaft hat gesehen, wozu sie imstande ist“, meinte Azzouzi.

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