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Kind auf ein Hobby fixiert: Eltern müssen Phase aussitzen

Fürth. Trecker, Baby, Pferd: Wenn ein Kind von einer bestimmten Sache eingenommen ist, kann dies für die Eltern zum Problem werden. Trotzdem sollten sich Mama und Papa eher raushalten und nur in Notfällen einschreiten.

Kind auf ein Hobby fixiert: Eltern müssen Phase aussitzen

Kinder können unter Umständen eine Phase haben, in der sie auf ein bestimmtes Spielzeug stehen. Foto: Julian Stratenschulte

Es kann die Figur aus dem Disneyfilm sein, ein bestimmtes Spielzeug oder eine Tierart: Kleine Kinder neigen mitunter dazu, sich ausschließlich für eine Sache zu interessieren. Sie werden dann zu Spezialisten auf diesem Gebiet, während sie andere Themen ignorieren.

Intervenieren müssen Eltern in dieser Phase nicht - und können es oft auch gar nicht, sagt Isabelle Dulleck von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Sind Kinder erstmal richtig in einem Thema drin, lässt sich das kaum eindämmen.

Die gute Nachricht lautet: Eltern dürfen authentisch sein und ruhig kommunizieren, dass sie das Elsa- oder Ninjago-Hobby gerade nervig finden und nicht teilen wollen. Vielleicht findet sich ein Verwandter oder Bekannter, der in dieser Phase genauso viel Leidenschaft dafür aufbringen kann wie das Kind.

Gut ist aber, wenn Eltern in der Spezialistenphase zumindest das Medienspektrum ihrer Kinder erweitern: Also nicht nur den Film zum zwanzigsten Mal schauen, sondern auch Bücher dazu ausleihen, Bilder dazu malen oder sie dazu anregen, Rollenspiele nachzuspielen.

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