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Kinderheilstätte leidet unter Vandalismus

NORDKIRCHEN Herausgerupfte Sträucher, beschmierte Wände, verbogene Schilder: In der Kinderheilstätte nehmen Beschädigungen und Zerstörungen zu. Hausmeister Markus Kölsch kann ein Lied davon singen:

von Von Matthias Münch

, 12.02.2008

"Seitdem wir den Sinnesgarten eröffnet haben, lungern hier in den Abend- und Nachstunden häufig Gruppen von Jugendlichen herum."

Immer mehr zerstört

Seitdem habe auch der Vandalismus auf dem Gelände zugenommen. Zuletzt habe die Sache aber wirklich Überhand genommen, sagt Kölsch und zählt auf: Ständig werden Pflanzen aus der Erde gerissen oder Schilder verbogen. Mehrere Laternen und der Fahrradschuppen wurden mit Farbe beschmiert, Leitungen aus den Wänden gerissen. Ein kaputtes Fahrrad lag in den Rabatten, und das Dixi-Klo an der Baustelle des Kindergartens wurde umgeworfen.

Hakenkreuze und anderere Schmierereien

Betroffen sind die Mitarbeiter der Kinderheilstätte vor allem wegen einiger Hakenkreuz-Schmierereien an der Wand der ärztlichen Abteilung und in den hölzernen Tipis auf einem der Spielplätze. Hakenkreuze in einer Einrichtung für Behinderte: Das ist schon besonders übel, auch wenn sich die Täter vielleicht gar keine Gedanken über den Hintergrund machen.

Markus Kölsch glaubt nicht, dass Appelle an die Vernunft der Vandalen viel nutzen. Deshalb setzt er auf Abschreckung: Auf dem Gelände der Kinderheilstätte geht abends und nachts ein Nachtwächter mit einem Hund Streife. Da er immer zu anderen Zeiten unterwegs ist, können sich Zerstörer nie sicher sein, irgendwann einmal erwischt zu werden.

  

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