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Gutes Konzept ist für das Jugendhaus gefragt

KIRCHHELLEN Wie kann der jetzige Hof Beckmann sinnvoll für Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden? Auf diese Frage versuchten am Dienstagabend Vertreter von Politik, Vereinen und Verbänden eine Antwort zu finden.

von Von Yvonne Dziabel

, 18.06.2008
Gutes Konzept ist für das Jugendhaus gefragt

Die Falken könnten sich vorstellen, die sanierungsbedürftige Villa Körner (Bild) zu verlassen und in den ehemaligen Spargelhof zu ziehen.

Jugendamtsleiter Martin Notthoff: „Es handelt sich um eine Fläche von 2000 qm. Der Wert für Grund und Boden beträgt 430 000 Euro und es stehen 25 000 Euro Barmittel zur Verfügung. Damit ist es nicht möglich eine funktionierende Jugendeinrichtung zu schaffen.“ Da die Villa Körner renovierungsbedürftig sei, habe er vorab mit den Falken gesprochen, die sich durchaus einen Umzug in den ehemaligen Spargelhof vorstellen könnten. Doch das Anwesen sei den Falken zu groß, weshalb Notthof vorschlug, dass auch andere Vereine den Hof nutzen sollten, etwa in einem „Haus der Verbände“.

Kein Bedarf

Anscheinend gibt es dafür in Kirchhellen jedoch keinen Bedarf, wie sich schnell herausstellte. Pater Winfried Pauly: „Wir brauchen einen Platz für offene Jugendarbeit. Dabei sollten die Räumlichkeiten größer und die Öffnungszeiten länger sein als momentan in der Villa Körner. Der Schwerpunkt sollte wirklich auf einem Jugendhaus liegen.“ Eine Kombination mit Vereinen und Verbänden empfände er als schwierig. Unterstützung bekam er von Daniel Heinen (Philipp Neri). „Es gibt hier in Kirchhellen 40 bis 80 Jugendliche, die mir einfallen, die für eine solche Einrichtung dankbar wären. Deshalb fände ich einen solchen Jugendtreff sehr begrüßenswert. Ich freue mich über jeden, der nicht zu den Hütten kommen muss, weil er einen besseren Treffpunkt gefunden hat“, meinte Heinen.

Gutes Konzept

„Dafür müsste es aber ein gutes Konzept geben. Außergewöhnliche Projekte könnten dabei mehr Geld aus dem Haushalt erhalten“, forderte Bürgermeister Hans Schürmann die Anwesenden zur Kreativität auf. Er brachte die Idee eines Jugendbauernhofes ein. Eckehard Klein von den Falken schlug einen Abenteuerspielplatz mit Wasserspielen, Bauplatz und eventuell einem Hochseilklettergarten vor.

Aber vor allem sollen die Wünsche der Jugendlichen berücksichtigt werden. Pater Pauly gab zu bedenken, dass klar sein müsse, wie viel Geld zur Verfügung stehe und ab wann man das Projekt realisieren könne. „Das muss vorher geklärt werden, damit wir die Jugendlichen nicht gleich zu Beginn enttäuschen, wenn einige Ideen nicht umsetzbar sind.“ Mitte September ist ein weiteres Treffen geplant.

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