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Köln steigt aus der Bundesliga ab - Hamburg hofft weiter

Berlin. Der 1. FC Köln steigt zum sechsten Mal aus der Fußball-Bundesliga ab. Die Rheinländer unterlagen beim SC Freiburg 2:3 und sind nicht mehr zu retten. Während der Hamburger SV weiter hoffen darf, siegte Meister Bayern München gegen das Team seines künftigen Trainers. Das Topspiel gewann Stuttgart.

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Die Spieler von Augsburg feiern ihren Torschützen Michael Gregoritsch (verdeckt) nach seinem Führungstreffer. Foto: Annegret Hilse

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Schalkes Benjamin Stambouli (r) kommt vor Gladbachs Thorgan Hazard an den Ball. Foto: Guido Kirchner

Der 1. FC Köln steht als erster Absteiger aus der Fußball-Bundesliga fest. Durch das 2:3 (0:1) beim SC Freiburg am Samstag kann der Tabellenletzte den Rückstand auf den Relegationsrang in den verbleibenden beiden Partien nicht mehr aufholen.

Der Hamburger SV darf nach dem 3:1 (2:0) beim VfL Wolfsburg hingegen weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Der deutsche Meister Bayern München setzte sich am 32. Spieltag auch ohne eine Vielzahl seiner Stars gegen Eintracht Frankfurt mit 4:1 (1:0) durch.

In Freiburg brachte Nils Petersen (14. Minute) die Gastgeber in Führung. Kurz danach wurde der Angreifer im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter von Christian Günter hielt Kölns Keeper Timo Horn jedoch (23.). Nach der Pause traf erneut Petersen (52.). Leandro Bittencourt (82./87.) erzielte in der dramatischen Schlussphase noch einen Doppelpack für den FC. Doch das war zu wenig, weil Freiburgs Lucas Höler (90.+3) für die späte Entscheidung sorgte und den sechsten Kölner Bundesliga-Abstieg besiegelte.

Nach dem siebten Saisonsieg hat der HSV zumindest für einen Tag nur zwei Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Bobby Wood (43./Foulelfmeter), Lewis Holtby (45.+1) und Luca Waldschmidt (90.+3) trafen in Wolfsburg für die Hamburger. Wolfsburg um Trainer Bruno Labbadia rutschte auf Platz 15 ab und muss weiter zittern. Das Tor von Josip Brekalo (78.) war für die Niedersachsen zu wenig.

21 Tage vor dem DFB-Pokalfinale gewann der deutsche Meister FC Bayern auch mit der zweiten Reihe gegen Eintracht Frankfurt um den künftigen Münchner Trainer Niko Kovac. Für die Bayern von Coach Jupp Heynckes waren Niklas Dorsch (43.), Sandro Wagner (76.) Rafinha (87.) und Niklas Süle (90.) erfolgreich, für die Eintracht erzielte Sebastien Haller (78.) den Anschlusstreffer. München schonte dabei viele Stammspieler für das wichtige Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch bei Real Madrid.

Im Topspiel am Abend musste Bayer Leverkusen im Kampf um die Champions-League-Ränge einen Rückschlag hinnehmen. Die Rheinländer verloren daheim gegen den VfB Stuttgart 0:1 (0:0). Christian Gentner (67.) erzielte den Siegtreffer für die Stuttgarter, die in der Tabelle auf Rang acht vorrückten und bei noch zwei verbleibenden Spieltagen von der Qualifikation für die Europa League träumen können. Leverkusen ist nun mit einem Punkt Rückstand auf 1899 Hoffenheim Fünfter der Tabelle.

Der FC Schalke 04 spielte nur 1:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach und muss um den zweiten Tabellenplatz bangen. Am Sonntag kann Borussia Dortmund mit einem Sieg bei Werder Bremen vorbeiziehen. Wegen einer Tätlichkeit hatte Schalkes Nabil Bentaleb früh die Rote Karte gesehen (13.), in Überzahl ging Gladbach durch Raffael (32.) in Führung. Noch vor der Pause traf Daniel Caligiuri mit einem Handelfmeter zum Ausgleich (45.+3).

Die kleinen Europa-League-Chancen von Hertha BSC dürften sich nach dem 2:2 (0:1) gegen den FC Augsburg erledigt haben. Im Olympiastadion trafen Michael Gregoritsch (32.) und Sergio Cordova (61.) für Augsburg. Vedad Ibisevic (84.) und Davie Selke (87.) sorgten beim Hauptstadtclub noch für das späte Unentschieden. Kurz vor dem Ende sah Augsburgs Marcel Heller die Rote Karte (90.).

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Die Spieler von Augsburg feiern ihren Torschützen Michael Gregoritsch (verdeckt) nach seinem Führungstreffer. Foto: Annegret Hilse

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Schalkes Benjamin Stambouli (r) kommt vor Gladbachs Thorgan Hazard an den Ball. Foto: Guido Kirchner

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