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Kölsch-Verkauf sinkt - aber besser als Bundesschnitt

Köln. Der bundesweite Trend zu weniger Bier ist auch in Köln zu spüren. So sank der Kölsch-Absatz 2017 um 0,85 Prozent auf rund 1,8 Millionen Hektoliter Vollbier, wie der Kölner Brauerei-Verband der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das entspricht einem Marktanteil in NRW von rund 15,5 Prozent. Bundesweit ist der Rückgang allerdings deutlich stärker: Dort lag das Minus im Vorjahr bei rund 2,5 Prozent.

Kölsch-Verkauf sinkt - aber besser als Bundesschnitt

Ein Köbes trägt Kölsch-Bier aus. Foto: Oliver Berg/Archiv

„Das Konsumverhalten hat sich verändert: So greifen etwa Jugendliche eher zu Mixgetränken“, sagte der Geschäftsführer des Brauerei-Verbandes, Christian Kerner. Rückenwind verspüren die Kölner Brauer hingegen von Besuchern. „Viele Touristen fragen extra nach Kölsch, die wollen Bier trinken“, sagte Kerner. Auch zum Karneval, der traditionell noch immer der größte Umsatzbringer ist, reisten seit Jahren immer mehr Touristen an. Für die Nachfrage sei zudem die Kennzeichnung von Kölsch als geschützte geografische Angabe verantwortlich, die Interesse an dem Getränk wecke.

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