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Kommentar: Silberne Perspektiven

CASTROP-RAUXEL Groß war der Jubel bei Spielern und Anhängern der Spvg Schwerin, als um viertel vor Fünf der Aufstieg in die Landesliga feststand. Und die Sonne strahlte am letzten Spieltag der Saison 2007/08 mit den „Blau-Gelben“ um die Wette. Ganz so, als wollte sie sagen: „Gut gemacht!“ Schließlich haben die Schweriner seit 1993 nach dem Wiederaufstieg in die Landesliga gelechzt. Ein Kommentar von Carsten Loos.

von Von Carsten Loos

, 01.06.2008
Kommentar: Silberne Perspektiven

Der Erfolg der Equipe vom Grafweg eröffnet für den heimischen Fußball Perspektiven, die noch vor wenigen Jahren in der Europastadt für schlichtweg nicht möglich gehalten wurden. Da wurde mit steter Regelmäßigkeit beklagt, dass höherklassiger Fußball in Castrop-Rauxel nicht machbar sei. Die hiesigen Clubs nämlich nähmen sich gegenseitig die (finanzielle) Grundlage erfolgreichen Sports weg, hieß es immer wieder. Und ebenso oft wurde der Vorschlag laut, die Vereine müssten an einem Strang ziehen und quasi als Stadtauswahl höhere Weihen anstreben. Der VfB Habinghorst im letzten Jahr und jetzt die Spvg Schwerin haben das Gegenteil bewiesen. So spielen in der kommenden Saison gleich zwei Mannschaften aus der Europastadt in der Landesliga. In jener Landesliga, die - mit gerade einmal vier Mannschaften aus Dortmund - für die selbst ernannte Fußball-Hochburg aus der Nachbarschaft bislang (bis zum aktuellen Verbandsliga-Aufstieg des ASC Dortmund) die höchste Liga darstellte, sieht man von Bundesligist Borussia Dortmund mit seiner Zweitvertretung in der Regionalliga ab. Was die Fußball-Kunst à la Habinghorst und Schwerin in der Landesliga tatsächlich wert ist, muss sich ab August zeigen. Und dann wäre da auch noch ein weiterer Silberstreif am Castrop-Rauxeler Kicker-Horizont: der SV Wacker Obercastrop. Das Team aus der Erin-Kampfbahn, nur einen Punkt hinter Schwerin auf Platz zwei, hat sich schon in der abgelaufenen Saison als tauglich für die Landesliga erwiesen.

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