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Kommunale Arbeitgeber stimmen Tarifkompromiss zu

Potsdam. Drei Tage lang rangen Arbeitgeber und Gewerkschaften miteinander - dann kamen ihre Verhandlungsführer zu einem Ergebnis. Nach einigem Zögern stimmte der kommunale Arbeitgeberverband VKA zu.

Kommunale Arbeitgeber stimmen Tarifkompromiss zu

Kurz vor dem Start der dritten Verhandlungsrunde protestieren Verdi-Mitglieder vor dem Tagungshotel in Potsdam. Foto: Ralf Hirschberger

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben die Kommunen einem Vorschlag der Verhandlungsführer zugestimmt.

Wie die Deutsche Presse-Agentur in Potsdam erfuhr, gab die Mitgliederversammlung des kommunalen Arbeitgeberverbands VKA am späten Dienstagabend grünes Licht. Zuvor war dort Unmut über den Einigungsvorschlag deutlich geworden. Mit der VKA-Zustimmung wurde ein Durchbruch in der Nacht greifbar.

Verdi-Chef Frank Bsirske hatte sich bemüht, mit Nachverhandlungen einen Durchbruch zu ermöglichen. Dem Vernehmen nach soll nun vor allem für den Bereich der Sparkassen noch einmal verhandelt werden, aber nicht innerhalb der laufenden Tarifrunde.

Zuletzt beriet noch die Tarifkommission von Verdi den möglichen Abschluss weiter.

Dem Vorschlag der Verhandlungsführer zufolge sollen die 2,3 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen höhere Einkommen in drei Stufen erhalten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent. 

Die Laufzeit des möglichen Abschlusses soll 30 Monate betragen. Für Beschäftigte bis zur Entgeltgruppe sechs soll es eine Einmalzahlung von 250 Euro geben. Das betrifft unter anderem Müllwerker, die heute bis zu 2629 Euro verdienen, oder Verwaltungsangestellte (2865 Euro).

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