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Komplizierter geht's kaum: DHB-Team braucht Rechenschieber

Varazdin. Die Niederlage gegen Dänemark tut den deutschen Handballern richtig weh, bedeutet aber noch nicht das endgültige Aus aller Medaillenträume bei der Europameisterschaft. In der eigenen Hand hat die DHB-Auswahl den Einzug ins Halbfinale aber nicht mehr.

Komplizierter geht's kaum: DHB-Team braucht Rechenschieber

Deutschlands Handballer haben einen möglichen Einzug ins EM-Halbfinale nicht mehr in der eigenen Hand. Foto: Monika Skolimowska

Nach dem ernüchternden Ende des EM-Krimis gegen Dänemark gab es für die deutschen Handballer doch noch Anlass zur Hoffnung. Der klare Sieg Spaniens über Mazedonien (31:20) lässt der DHB-Auswahl trotz der 25:26-Pleite gegen den Olympiasieger noch eine Hintertür ins Halbfinale offen.

Allerwichtigste Voraussetzung: In der Neuauflage des EM-Endspiels von 2016 muss am Mittwoch ein Sieg über Spanien her. Doch das alleine reicht noch nicht, um wie erhofft in die Runde der besten Vier einzuziehen. Denn die Mazedonier dürfen zugleich aus ihren abschließenden beiden Gruppenspielen gegen Tschechien und Dänemark nicht vier Punkte holen. Und selbst dann gibt es noch Unwägbarkeiten in der deutschen Hochrechnung.

Gewinnt Spanien nämlich am Dienstag gegen Slowenien nicht, würde dies die Konstellation vor dem Gruppenfinale noch einmal grundlegend verändern. Dann würde Deutschland selbst bei einem Erfolg gegen die Iberer aus dem Medaillenrennen ausscheiden, wenn Mazedonien aus den Spielen gegen Tschechien und Dänemark nur drei Punkte holt.

Es darf in den zwei spielfreien Tagen der deutschen Mannschaft also der Rechenschieber bemüht werden. Fest steht nur: „Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand, das haben wir uns leider selbst zuzuschreiben. Jetzt müssen wir abwarten und die anderen Spiele schauen“, sagte Bundestrainer Christian Prokop.

Das zehrt zusätzlich an den Nerven, die der gegen Dänemark erstmals im Turnierverlauf überzeugenden DHB-Auswahl in den entscheidenden Momenten leider versagt hatten. „Wir haben zwei, drei einfache Fehler zu viel gemacht, deshalb hat es trotz des großen Kampfes nicht gereicht“, stellte Prokop nach der ersten Turnierniederlage enttäuscht fest.

Dennoch regiert im deutschen Lager das Prinzip Hoffnung. „Wir haben ein ganz anderes Gesicht und ein tolles Spiel gezeigt“, sagte der starke Torwart Andreas Wolff. „Wenn wir unser eigenes kleines Endspiel ums Halbfinale bekommen, bin ich optimistisch, dass wir das schaffen.“ Ähnlich zuversichtlich äußerte sich DHB-Vizepräsident Bob Hanning: „Wir werden Spanien schlagen. Das verspreche ich.“

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